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16 Mio. Euro für BioCubator Straubing

Rund 16 Millionen Euro fließen schon bald in die Erweiterung des Technologie- und Gründerzentrums „BioCubator“ in Straubing. Das ist eine von 50 Maßnahmen der neuen Bioökonomiestrategie, die Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vorgestellt hat.
Fossile Import-Rohstoffe sollen Schritt für Schritt durch heimische, nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Produkte, die bisher etwa aus Erdöl hergestellt wurden, sollen künftig auf Biobasis aus Holz, Stroh oder Pflanzenteilen gefertigt werden. Profitieren wird davon unter anderem die Forst- und Landwirtschaft, deren Potenzial noch effektiver genutzt werden soll. Mitgestaltet hat die Strategie „Zukunft.Bioökonomie.Bayern“ unter anderem auch Professor Volker Sieber. Er ist Sprecher des Sachverständigenrates Bioökonomie Bayern sowie Rektor und Lehrstuhlinhaber am TUM-Campus Straubing.


Bäckerei Mareis stellt 200. Mitarbeiter ein

Der Vilsbiburger Familienbetrieb wächst weiter und hat in diesen Tagen den 200. Mitarbeiter eingestellt. Firmenchef Anton Mareis begrüßte Anfang November Silvano Rödl  zu seinem ersten Arbeitstag in der Tradtionsbäckerei und überreichte ihm passend zum Jubiläum einen Brezenkranz in Form der Zahl 200. Mareis: „Dass wir als Bäckerei Mareis weiter wachsen, ist ein schöner Beweis dafür, dass wir mit unserer Arbeit den Geschmack unserer Kunden treffen. Gerade um unsere große Tradition als Familienunternehmen erfolgreich weiterführen zu können, wollen wir permanent in die Zukunft investieren und freuen uns sehr über die Vergrößerung unserer Belegschaft.“

Ende November schafft die Bäckerei Mareis mit der Eröffnung des 14. Fachgeschäftes weitere Arbeitsplätze in der Region.


Motorenfabrik Hatz zweimal
in USA ausgezeichnet

Gleich zweimal ist die Firma Hatz aus Ruhstorf beim „Diesel Progress Summit 2020“ vom nordamerikanischen Fachverlag KHL ausgezeichnet worden. Der Preis für den „Motor des Jahres bis 130 Kilowatt“ ging an den Dreizylinder Hatz 3H50T. Der Stromerzeuger Hatz fiPMG überzeugte in der Rubrik „Neue Antriebstechnologie“, teilt das Unternehmen mit. Hatz stellt Industriemotoren und -aggregate her.


Trotz Krise: Fenecon wächst

Der Deggendorfer Stromspeicherspezialist Fenecon expandiert und richtete heuer einen zweiten Firmenstandort ein, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Firma erstellt Stromspeichersysteme, liefert also Komplettsysteme – bestehend aus Batterie, Wechselrichter und dem „bereits vielfach ausgezeichneten Energiemanagement-System FEMS“. Fenecon konnte außerdem ein Mitarbeiterwachstum von über 50 Prozent verzeichnen. „Neben Verstärkung in Verwaltung, Produktion und Logistik kamen drei neue Führungskräfte in das Unternehmen“, heißt es in der Mitteilung. Der Anteil an Ingenieuren und Akademikern liege bei etwa zwei Dritteln aller Mitarbeiter des „Energy Engineering“ Unternehmens. Michael Miedl ist neuer Finanzleiter, Markus Bregler neu im Vertrieb und Annette Schwabenhaus neue Marketingleiterin. „Alle Mitarbeiter, die in diesem Jahr zu uns kamen begeistern durch ihre neuen Impulse“, sagt Fenecon-Geschäftsführer Franz-Josef Feilmeier.


Heim + Handwerk in München abgesagt

Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE, das vom 25. bis 29. November in MÜnchen stattfinden sollte, ist abgesagt. Steigende Infektionszahlen und nicht berechenbare Rahmenbedingungen und Restriktionen für die Aussteller sowie eine zunehmende Unsicherheit auf Seiten der Aussteller und Besucher hätten zu dieser Entscheidung geführt, so Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veranstalterorganisation GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, über die Absage.


Ergoldinger Bosch Druck erneut verkauft

Die insolvente Firma Bosch-Druck aus Ergolding (Kreis Landshut) hat einen Käufer gefunden. Esser Printsolutions aus Bretten bei Karlsruhe übernimmt den Betrieb mit seinen 40 Mitarbeitern, teilte das Unternehmen mit. Der Betrieb wird unter dem Namen Esser Drucksolutions fortgeführt. Die Esser-Gruppe hat somit künftig 120 Mitarbeiter. Die Schwesterfirmen sind im gleichen Marktsegment tätig, der Fokus liegt auf Digitaldruck. Der weitaus größere Unternehmensbereich bei Bosch Druck war allerdings bislang Offsetdruck.


200.000 BMW i3 mit Elektroantrieb und innovativer Leichtbau aus Niederbayern produziert

Im BMW Group Werk Leipzig ist der 200.000ste BMW i3 vom Band gelaufen. Die Elektroantriebs- und Leichtbautechnologie für das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment stammt aus Niederbayern. Als Kompetenzzentren für E-Antriebsproduktion und innovativen Leichtbau liefern die BMW Group Werke in Dingolfing und Landshut zentrale Komponenten nach Leipzig. Während der Hochvoltspeicher, das E-Getriebe sowie das Aluminium-Chassis aus Dingolfing kommen, steuert Landshut den Elektromotor, das Cockpit sowie Strukturbauteile aus Leichtmetall bei.

Vor sieben Jahren legte der BMW i3 den Grundstein für Elektro- und emissionsfreie Mobilität bei der BMW Group. Seitdem laufen in Dingolfing im Serienbetrieb die Hochvoltspeicher für das Modell vom Band. Über Jahre hinweg hat sich das Werk zudem zum Kompetenzzentrum für E-Antriebsproduktion entwickelt: Inhouse werden hier auf acht Produktionslinien hochintegrierte E-Antriebskomponenten, also Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren für elektrifizierte Fahrzeuge hergestellt. In den kommenden Jahren wird die Produktionskapazität noch weiter deutlich erhöht. Von ursprünglich 8.000 Quadratmetern im Jahr 2015 wird sich die Produktionsfläche des Kompetenzzentrums E-Antriebsproduktion auf 80.000 Quadratmeter verzehnfachen. Schon 2022 werden allein in Dingolfing E-Antriebe für über eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden.


Einhell schraubt Erwartung weiter hoch

Das Corona-Jahr kurbelt weltweit das Geschäft der Einhell AG an. Jetzt hat das Unternehmen, das für den Heimwerkermarkt produziert, seine Geschäftserwartung 2020 erneut nach oben korrigiert, nachdem am Ende des dritten Quartals der Umsatz ca. 530 Mio. Euro betrug (Vorjahr: 463,0 Mio). Die Umsatzerwartung für 2020 wird nun mit 670 Mio. Euro (bisher ca. 630 Mio) angegeben. Die Rendite erhöht sich auf rund 6,5 Prozent (vorher ca. 6). Voraussetzung seien keine erneuten Ausgangssperren durch eine zweite Corona-Welle.


Starthilfe fürkreative Gründer vergeben

In Bayern können sich 27 technologie-orientierte Start-ups  über weitere Unterstützung freuen: Eine Expertenjury hat die Gewinner der neunten Wettbewerbsphase des Programms „Start?Zuschuss!“ des Wirtschaftsministeriums, gekürt.

Die Sieger aus Niederbayern: MilkScout und IFOX Systems (beide Landshut) sowie Easy2Parts (Deggendorf).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt in einer Mitteilung: „Start-ups sind die Mittelständler und Arbeitgeber von morgen. Mit ihren innovativen Ideen sichern sie die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.“ Gute Ideen fänden sich in ganz Bayern, so Aiwanger, weshalb die Zuschüsse auch in alle Regierungsbezirke gehen.

Laut Ministerium haben sich mehr als 100 Start-ups in der aktuellen Wettbewerbsphase für „Start?Zuschuss!“ beworben. Die Gewinner erhalten eine Förderung von bis zu 36000 Euro für ihre jeweiligen Anlaufkosten. Die hohe Nachfrage zeigt laut Aiwanger die Notwendigkeit dieser Förderung. Weil gerade in der Corona-Zeit gute Ideen gefragt seien, wurde das Budget deutlich erhöht.

Die 27 Jung-Unternehmen können nun ein Jahr lang mit dem Zuschuss rechnen.

Der Start für die neue Wettbewerbsphase wird auf www.gruenderland. bayern/finanzierung-foerderung/startzuschuss/ bekannt gegeben. Digitale Start-ups, deren Gründung maximal zwei Jahre zurückliegt, können sich dann bewerben.


Röhrnbacher Hotel Jagdhof mit Auszeichnungen überhäuft –
„Leuchtturm in der Region“

Zum exklusiven Kreis der besten Wellness-Hotels in Deutschland gehört auch heuer wieder das Fünf-Sterne-Hotel Jagdhof. Die deutsche Hotelklassifizierung hat den hohen Standard in diesem Herbst bestätigt.

Seit Jahren heimst der Familienbetrieb Preise ein – diesmal sind es: drei Lilien beim „Relax Guide“, der „Wellness Heaven Award“, die Ehrung „Connoisseur Circle und Travelers‘ Choice 2020 Best of Best“ und der „HolidayCheck Gold Award“.Letzterer konnte zum dritten Mal in Folge gewonnen werden – verliehen wird er, wenn man mindestens fünf Jahre in Folge ausgezeichnet wird.

Um diese Erfolge zu würdigen, kam eine große Schar von Gratulanten in das Wellness-Hotel, die alle voll des Lobes waren. Landrat Sebastian Gruber bezeichnet den Jagdhof als Aushängeschild der Region, „einem Leuchtturm“ in der Tourismusbranche. „Gäste, die Luxus und die Qualität von fünf Sternen wollen, werden in die Region gezogen, und das tut uns allen gut“, betonte Gruber.

Die Familie Ritzinger freute sich natürlich über diese Bestätigung ihrer Arbeit. „Das steht für kontinuierliche Qualität und vor allem für das entgegengebrachte Vertrauen unserer Gäste.“ Es sei auch für ein 5-Sterne-Haus nicht immer leicht, auf dem erarbeiteten Level zu bleiben. Das ist Tag für Tag harte Arbeit und stetes Bemühen um Weiterverbesserung“, betont die Familie.


Südzucker mit deutlicher Ergebnis-steigerung im ersten Halbjahr 2020/1

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 lag der Konzernumsatz mit 3.349 (Vorjahr: 3.314) Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Während der Umsatz im Segment CropEnergies deutlich zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Segment Spezialitäten moderat an.

Das operative Konzernergebnis stieg deutlich auf 129 (Vorjahr: 74) Millionen Euro. Dabei wurde ein Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Frucht von der Verminderung des Verlusts im Segment Zucker und den Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies mehr als ausgeglichen.


Streicher liefert 190 Tonnen schweres Stahlkonstrukt für Golda-Meir-Steg in Berlin

Deggendorf. Binnen sechs Monaten hat die Streicher Maschinenbau GmbH Deggendorf eine 190 Tonnen schwere Stahlbrücke gefertigt, die demnächst den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal in Berlin-Mitte überspannen wird. Am Dienstagvormittag wurde die rund 80 Meter lange und 4,5 Meter breite Konstruktion am Donauhafen auf das Binnenschiff „Bandolino“ verladen, das sie in die Hauptstadt transportiert.

„Wir freuen uns, heute ein nicht alltägliches Projekt vorzustellen. Wir haben mit Nachdruck an der Fertigstellung gearbeitet“, erklärte Franz Maier, Geschäftsführer der Streicher Maschinenbau GmbH, und wusste interessante Details über die Stahlkonstruktion zu berichten. Diese setzt sich aus sieben Segmenten zusammen, die alle in den Streicher-Fertigungshallen in der Deggenau aus hochwertigem Baustahl hergestellt wurden. Anschließend wurden die bis zu 30 Tonnen schweren Brückenteile zu einem durchgehenden Element verschweißt und lackiert. Die oberste Schicht ist goldfarben und glänzt in der Sonne.

1600 Kilometer legt die Stahlbrücke auf dem Wasserweg in die Hauptstadt zurück. Ende Oktober hebt ein Raupenkran sie vom Schiff und setzt sie auf die beiden von der Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH errichteten Widerlager.

Das Gesamtbauwerk bildet dann den neuen Golda-Meir-Steg für Fußgänger und Radfahrer. Dieser verbindet künftig die Stadtteile in Berlin-Mitte über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, der früher die Grenze zwischen Ost- und Westberlin war.


Einhell steigert Umsatz erheblich

Einhell, Werkzeughersteller aus Landau an der Isar, hat von Januar bis September dieses Jahres einen Umsatz von 530 Millionen Euro erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 463 Millionen Euro. Das geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen hervor, die das Unternehmen am Montag mitgeteilt hat. Da dieser Geschäftsverlauf über den Erwartungen liegt, erhöht das Unternehmen nochmals seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Vorstand rechnet nun mit einem Umsatz in Höhe von 670 Millionen Euro. Bislang ging man von 620 bis 630 Millionen Euro Umsatz aus.


Gebrüder Weiss übernimmt Ipsen

Das österreichische Logistik-Unternehmen „Gebrüder Weiss“, das auch in Passau einen Standort hat, wächst: Zum Monatsanfang wurde die strategische Übernahme von „Ipsen Logistics“ in Bremen nach der Freigabe der Kartellbehörden umgesetzt. Gebrüder Weiss übernimmt laut einer Mitteilung die 180 Mitarbeiter an acht Standorten und stärkt damit seine Position im wichtigen Markt Deutschland. Während die Ipsen-Standorte in Deutschland ab sofort unter Gebrüder Weiss firmieren, sei für die Landesgesellschaften in Belgien, Malaysia und Polen die Umfirmierung zum Jahreswechsel 2020/21 geplant.


Vilsbiburg: Die Bachmayer GmbH wird abgewickelt

Am 1. September ist das Insolvenz-verfahren für den Laden- und Messebauer Bachmayer GmbH eröffnet worden. Offenbar trafen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie das Unternehmen härter als noch vor wenigen Monaten befürchtet. „Jetzt wird die Firma abgewickelt“, sagte Insolvenzverwalter Jürgen Elsner auf Anfrage. Geschäftsführer Georg Bachmayer kündigte an, die freiwerdenden Hallenflächen an kleine Firmen zu vermieten. Im Juni hatte Elsner noch angekündigt, alles daran zu setzen, die Bachmayer GmbH zu sanieren und die 27 Arbeitsplätze zu erhalten. Doch am Ende war auch monatelanges Bemühen umsonst. Wie berichtet, hatte Geschäftsführer Georg Bachmayer im Juni Insolvenz beantragt und den Beschäftigten gekündigt. Elsner jetzt über Geschäftsführer Bachmayer: „Er hat alles getan, um die Firma voranzubringen.“ Für die Corona-Pandemie, die eine Reihe von Firmen kalt erwischt habe, könne der Geschäftsführer schließlich nichts, betonte der Insolvenzverwalter. 

Das an und für sich gesunde Unternehmen Bachmayers sei vor der Pandemie im Messebau und im Ladenbau aktiv gewesen. Nachdem das öffentliche Leben komplett heruntergefahren wurde, seien aber sämtliche Messen abgesagt worden.


Gewerbeflächen in Passau/ Thann praktisch ausverkauft

Das Gewerbegebiet Thann/Passau ist so gut wie ausverkauft, nur eine einzige Restfläche ist noch übrig, die auch schon so gut wie verkauft ist.

Nach langem Hin und Her gab es für das neue Baugebiet in Thann 2017 die Starterlaubnis. Neun Firmen haben sich aktuell auf fast 32.000 Quadratmetern Gewerbegebiets-Fläche (ohne Erschließungs- und Ausgleichsflächen) niedergelassen.

Mit dem Bereich Jägerholz (Patriching) hat man bereits das nächste Gewerbegebiet in Arbeit. Auch auf dem Areal des Bundeswehr-Sportplatzes in Kohlbruck, das umgenutzt werden soll, sollen künftig Angebote für Behörden und Dienstleistungen. Ein weiteres Gewerbegebiet ist mit Kastenreuth-West in Vorbereitung.
Vorerst aber kann Passau keine große Auswahl an Flächen für Betriebe mehr bieten. Lediglich in der Sperrwies, im äußersten Westen Passaus – dort wurde vor mittlerweile rund 30 Jahren ein Gewerbepark geschaffen – hat die Grundstücksgesellschaft WGP noch eine 2600 Quadratmeter große Gewerbefläche im Angebot.

Insgesamt haben sich in der Sperrwies auf mehr als 270.000 Quadratmetern 18 Betriebe und Unternehmen niedergelassen. In Privathand – und derzeit nicht auf dem Markt angeboten – sind weitere mehr als 100.000 Quadratmeter.

Angelehnt an die Bodenrichtwertkarte der Stadt liegen die Preise für Gewerbeflächen in Sperrwies und Thann derzeit bei ca. 65 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Die Flächen, die von privater Hand auf den Markt kommen, liegen erfahrungsgemäß preislich deutlich höher.


Einzelhandel setzt immer mehr auf Online

Bereits jeder zweite Einzelhändler in Deutschland nutzt Online-Vertriebskanäle. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Der deutsche Einzelhandel 2020“ des Forschungsinstituts Ibi Research an der Universität Regensburg. Das Forschungsinstitut befragte für die Studie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und 46 Industrie- und Handelskammern Einzelhändler aller Größenordnungen zum Einfluss der Digitalisierung. Es beteiligten sich mehr als 1 400 Einzelhändler. Trotz der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels ist das stationäre Ladengeschäft nach wie vor der wichtigste Vertriebskanal des deutschen Einzelhandels: 49 Prozent der befragten Händler verkaufen ihre Produkte ausschließlich stationär. 37 Prozent sind sowohl stationär als auch online unterwegs und 14 Prozent sind als reine Online-Händler aktiv. „Auffällig ist, dass es viele kleine Händler sind, die auf digitale Lösungen verzichten“, sagt Georg Wittmann, Geschäftsführer bei Ibi Research. Bei großen und mittleren Händlern sei das nicht der Fall. In Sachen Kundenkommunikation gehören die eigene Website, der Facebook-Auftritt oder der Geschäftseintrag bei Google für viele Einzelhändler zum Standard.


Kfz-Branche erholt sich –Umsatz steigt stark an – Werkstattgeschäft läuft gut

Die Auto-Branche in Niederbayern hat das Corona-Loch überwunden. Das sagte Josef Huber, Geschäftsführer der Kfz-Innung Niederbayern, auf Anfrage der Landshuter Zeitung. Gerade das Werkstattgeschäft laufe gut, „wir sind damit grundsätzlich zufrieden“. Corona würde den Umbruch in der Branche beschleunigen, doch die Kfz-Branche in Niederbayern hat Huber zufolge eine „sehr gesunde Struktur“.
Bayernweit machte der Kfz-Handel in diesem Juli mehr Umsatz als im Juli 2019: preisbereinigt um 8,8 Prozent mehr, wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Juni nahm demnach der Umsatz sogar um 38,5 Prozent zu. In diesen Zahlen ist auch das Reparaturgeschäft eingeschlossen. Mit dem Verkauf von Autos machten Händler im Juli dieses Jahres 15,3 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat den sprunghaften Anstieg des Kraftwagenverkaufs in Bayern als „ein Zeichen der Zuversicht“ bezeichnet. „Wenn die Menschen wieder Autos kaufen, dann schauen sie optimistisch in die Zukunft. Das hilft der Wirtschaft, rasch aus dem Corona-Tal zu kommen.“ So machte Aiwanger auf der Jahresversammlung der niederbayerischen Kfz-Innung in Essenbach (Kreis Landshut) Mut: „Das Auto ist systemrelevant.“ Aiwanger wie auch das Landesamt führten die gesenkte Mehrwertsteuer als Ursache für die Umsatzsteigerung an. Das sieht Huber anders. „Im Werkstatt- und Gebrauchtwagengeschäft macht sich das kaum bemerkbar. Und auch bei den Neuwagen sind es nur Mitnahmeeffekte“, sagte der Innungsgeschäftsführer. Da helfe die Prämie für E- und Hybridautos viel mehr, vor allem für Geschäftskunden, die zwei Drittel der Neuwagenkäufer ausmachen. In den vergangenen Monaten sei die Zulassung von Neuwagen nur erschwert möglich gewesen. Das habe sich mittlerweile mit einigen wenigen Ausnahmen wieder normalisiert, sagte Huber. Die Mitarbeiterzahl sei in Niederbayern in der Krise stabil geblieben – „wir kommen nur schwer an Fachpersonal, da überlegt man es sich, bevor man jemanden entlässt“.


IHK stellt Erholung in Teilen fest

Passau. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern sieht die regionale Wirtschaft auf dem Weg der Besserung. Das gelte aber nicht für alle Branchen: „Bei aller gebotenen Vorsicht, die man mit Blick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten walten lassen muss, ergeben die aktuellen Konjunkturindikatoren der amtlichen Statistik und verschiedener Wirtschaftsforschungsinstitute sowie unsere Gespräche mit regionalen Unternehmen insgesamt ein positives Signal für eine Erholung der Wirtschaft“, so IHK-Hauptgeschäfts- führer Alexander Schreiner.

Das Bild sei sehr differenziert: Ein Teil der Unternehmen konnte laut IHK in der Krise sogar wachsen und wird dieses Jahr höchstwahrscheinlich mit einem positiven Ergebnis abschließen. Zum Beispiel der Bau sei „relativ unbeschadet“ durch die Krise gegangen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Schwieriger ist die Lage in der Industrie. Hier sei der Umsatz im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,2 Prozent eingebrochen. Auch im Einzelhandel ist das Bild gemischt: Speziell Online- und Lebensmittelhandel konnten im ersten Halbjahr zulegen. Sportausrüstungen und Heimwerkerbedarf seien ebenfalls stärker gefragt, während andere stationäre Handelsbereiche zugleich massiv unter Hygieneregelungen und schwacher Nachfrage litten. Die Dienstleister kämen vergleichsweise gut durch die Krise.


Knaus Tabbert startet mit unterstem Preis von 58 Euro an der Börse 

Jandelsbrunn/Frankfurt. Der Wohnmobil-hersteller Knaus Tabbert hat den Sprung an die Börse gerade so geschafft. Der Aus-gabepreis wurde auf 58 Euro und damit am unteren Ende der Spanne festgeleg. Angepeilt waren bis zu 74 Euro pro Aktie. Fachleute kommentieren den Börsengang als „ernüchternd“, „holprig“ und „enttäuschend“.

Am ersten Tag zeigte sich die Aktie einigermaßen stabil: Nachdem der Kurs anfangs kurzzeitig auf den Spitzentageswert von 59,30 Euro gestiegen war, fiel er auf 57,40 Euro und pendelte sich zunächst knapp unterhalb des Ausgabepreises ein. Bei Börsenschluss wurde das Papier mit 54,50 Euro notiert.

Damit beträgt der Erlös des Börsengangs 232 Millionen Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 602 Millionen Euro. Ein Teil des Erlöses soll nach früheren Unternehmensangaben in ein neues Werk in Ungarn fließen. Zuletzt wurde auch über eine neue Marke im Hochpreissegment spekuliert.

HTP wird nach dem Börsengang zusammen mit Vorstandschef Wolfgang Speck noch 61,5 Prozent der Knaus-Tabbert-Anteile halten, der Streubesitz liegt dann bei 38,5 Prozent. Ursprünglich hatten die Niederländer bis zu 48 Prozent der Anteile abgeben und mit der Platzierung insgesamt bis zu 366 Millionen Euro erlösen wollen.

Aus der Kapitalerhöhung fließen dem Unternehmen nun 20,3 Millionen Euro zu, die in den Ausbau der Produktion gesteckt werden sollen.


Insolventer Zulieferer Meku ist gerettet

Der Autozulieferer Meku aus Eching (Kreis Landshut) ist nach einem Jahr aus der Insolvenz gerettet worden. Neue Eigentümer sind der Zulieferer Hechinger aus Baden-Württemberg und das Münchner Dienstleistungsunternehmen Berylls.
90 Prozent der mehr als 100 Mitarbeiter werden übernommen, teilte Berylls mit. Meku ist ein Hersteller von mechatronischen Komponenten mit Schwerpunkt Stanz- und Biegetechnologie, die vor allem in der Automobilelektrik und -elektronik Verwendung finden. Unter anderem produziert die Firma stromführende Teile, die in Hybrid- und batterieelektrischen Fahrzeugen der neuesten Generation bei Volkswagen, BMW und anderen Automobilherstellern eingesetzt werden.
„In jedem brandneuen Volkswagen ID.3-Elektroauto befinden sich unsere Bauteile“, sagt Peter Forster, der technische Betriebsleiter von Meku. In den vergangenen Wochen sei die Nachfrage trotz Corona sprunghaft angestiegen. Im ersten Halbjahr 2020 haben laut Forster europaweit die Neuzulassungen für Plug-in-Hybrid- und Batteriefahrzeuge um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. In Deutschland waren es sogar im Monat August 222 Prozent mehr Elektroautos und 448 Prozent mehr Plug-in-Hybride als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Unsere Kunden haben uns trotz aller Turbulenzen die Stange gehalten, aktuell verbuchen wir starke Neuanfragen und -aufträge“ sagt Forster.


Businesstalk

Am Mittwoch, 23. September, ab 14 Uhr findet der erste bayerisch-tschechische Businesstalk statt, der vom Netzwerkmanagement Bayern-Böhmen und dem Niederbayern-Forum organisiert wird. Experten informieren über die Themen Datenschutz im Homeoffice, Datenschutz an der Schnittstelle zum Wettbewerbsrecht sowie über die Unterschiede zwischen den tschechischen und europäischen Datenschutzregelungen. Die Veranstaltung findet virtuell statt. Anmeldung per Mail an j.pongratz@euregio-bayern.de. Weitere Informationen unter www.niederbayern.de


BMW-Werk Landshut spart Energie

Das BMW-Werk Landshut treibt seine Nachhaltigkeitsaktivitäten voran. Mit einem Maßnahmenpaket spare der Produktions-standort Energie und reduziere den Wasserverbrauch, teilte der Autobauer mit. Bereits seit Längerem sind in der Leicht-metallgießerei Brennerluft-Vorwärmstationen in Betrieb. Mit diesen spart BMW nach eigenen Angaben mehr als 12 000 Megawattstunden Wärmeenergie pro Jahr ein.
Um die Energieeffizienz zu steigern, wurden nun Vorwärmstationen für Aluminiumbarren installiert. Mit diesen spart BMW jährlich weitere 3 000 Megawattstunden Wärme-energie ein. Die Energieeinsparung liege damit insgesamt bei über 15 000 Mega-wattstunden pro Jahr. Das entspreche in etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 650 Einfamilienhäusern, so BMW. In der Leichtmetallgießerei kommt bei den Motorbauteilen seit Kurzem eine mecha-nische Bearbeitung der Zylinderlaufflächen zum Einsatz.
Durch die neue Technologie konnte der Wasserverbrauch um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Bis Ende des Jahres rüstet BMW weitere Bereiche des Werks auf LED-Energiesparlampen um. Dadurch spart der Autobauer mehr als 7.300 Megawattstunden pro Jahr ein. Dem Unternehmen zufolge entspricht das etwa dem jährlichen Strom-verbrauch von über 1.800 Einfamilien-häusern.


Frisches Geld für „Easy2Parts“

Das Software-Start-up „Easy2Parts“ aus Deggendorf hat frisches Kapital erhalten. Zu den Investoren gehören neben Bayern Kapital auch Privatinvestoren aus dem Investoren-Netzwerk BayStartup. Die Gründer überzeugen die Investoren mit ihrer Lieferkette-Plattform, die Einkäufer und Lieferanten intelligent vernetzt und die Teilebeschaffung in der industriellen Fertigung automatisiert, teilte BayStartup mit. Das frische Kapital wollen die Gründer vor allem für den Aufbau des Vertriebs und die Weiterentwicklung ihrer Plattform verwenden.


BMW startet neues Batterie-Zentrum
in China

Im chinesischen Tiexi werden ab sofort BMW-Hochvoltbatterien der fünften Generation produziert. Das Joint Venture BMW Brilliance Automotive (BBA) eröffnete dafür ein weiteres Zentrum, in dem ab sofort die Batterien für den vollelektrischen BMW iX3 produziert werden. Ein Batteriezentrum gibt es dort bereits seit 2017. Laut BMW Produktionsvorstand wird die Kapazität der Batterieproduktion in China durch das neue Werk verdoppelt.

Die Batterien, die in die nächsten vollelektrischen Modelle von BMW eingebaut werden, kommen dann aber aus Dingolfing. Denn während der iX3 in China produziert wird, werden in den Werken München und Dingolfing gerade die Bänder für den i4 (München) und iNext (Dingolfing) vorbereitet. Für diese Autos kommen die elektrischen Herzstücke ausschließlich aus Dingolfing, wo sich das Kompetenzzentrum E-Antriebe befindet. Die neuen Batterien werden auch hier schon gebaut, wenngleich in kleineren Stückzahlen, um die ersten neuen Modelle damit auszustatten.


Ruhstorf: Siemens schließt Produktion komplett

Siemens will am Standort in Ruhstorf (Kreis Passau) 335 Stellen abbauen. Das bedeute innerhalb der nächsten beiden Jahre zugleich das Ende der Fertigung am Standort, wie ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage bestätigte. Schuld sei der Strukturwandel. Siemens stellt in Ruhstorf Motoren und Umrichter her. Ganz aufgeben wird Siemens den Standort Ruhstorf jedoch nicht: Rund 100 Entwickler sollen weiter am Standort tätig sein. Passaus Landrat Raimund Kneidinger (CSU) hat sich unterdessen mit einem Brandbrief an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) gewandt. Es drohe eine Schockwelle für die gesamte Region, warnte er. Er habe kein Verständnis für den geplanten Abbau. Siemens hatte bereits 2016 rund 560 Stellen in Ruhstorf gestrichen.


TWD-Fibres ist insolvent – Unternehmensleitung glaubt an
baldige Sanierung

Das Unternehmen TWD-Fibres mit Sitz in Deggendorf ist insolvent. Anfang September ist das Insolvenzverfahren am Amtsgericht Deggendorf eröffnet worden. Die Firma produziert Garne aus Polyester und Polyamid, die zum Beispiel für Sportbekleidung und Strümpfe, aber auch für medizinische Textilien und im Automobil-Bereich verwendet werden. Etwa 480 Mitarbeiter sind in Deggendorf beschäftigt – aktuell sind ihre Arbeitsplätze nicht in Gefahr, sagt Michael Klemm, ein Sanierungsexperte der Gesellschaft Plenovia aus Düsseldorf. „Ein Stellenabbau ist nicht geplant.“ Corona trifft Branche hart Klemm ergänzt seit Juni die Geschäftsführung von TWD-Fibres, nachdem das Unternehmen die vorläufige Insolvenz im Eigenverwaltungsverfahren angemeldet hatte. Das bedeutet, dass die bisherige Geschäftsführung das Unternehmen weiterhin uneingeschränkt leitet. Ursachen für die Insolvenz seien vor allem die Corona-Pandemie und die deswegen verordneten Ausgangsbeschränkungen gewesen. Sie haben laut Klemm die Textilbranche hart getroffen. Das Unternehmen erarbeitet derzeit einen Sanierungsplan, den es bald den Gläubigern vorstellen wird. Wenn diese ihn bestätigen, wird der Plan umgesetzt. Klemm sagt: „Wir möchten zum 30. November wieder aus dem Insolvenzverfahren ausscheiden.“


Knaus-Tabbert geht an die Börse

In der Bayerwald-Gemeinde Jandelsbrunn im Kreis Freyung-Grafenau wird es wohl bald ein börsennotiertes Unternehmen geben. Wie der dort ansässige Camperbauer Knaus-Tabbert mitteilte, werde eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vorbereitet. Der Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller will neben den Aktien aus dem Bestand derzeitiger Aktionäre auch neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung anbieten. Mit der Kapitalerhöhung wolle das Unternehmen rund 20 Millionen Euro erlösen, die unter anderem in den Ausbau der Produktion in Ungarn investiert werden sollen, wie es weiter hieß. Das endgültige Platzierungsvolumen müsse aber noch ermittelt werden. Nach dem Börsengang soll der Streubesitz bei ungefähr 50 Prozent liegen. Knaus-Tabbert zählt zu den größten Herstellern von Reisemobilen, Caravans und Kastenwagen in Europa. „Unabhängiges, individuelles und komfortables Reisen wird immer beliebter“, so Wolfgang Speck, Vorstandsvorsitzender von Knaus-Tabbert, laut Mitteilung. Gerade in der jüngeren Generation werde Urlaub im Wohnmobil immer populärer. „Wir haben in den letzten Jahren an unserer Kapazitätsgrenze produziert und alle Zeichen stehen auf weiteres Wachstum. Mit unserem Börsengang wollen wir unsere hervorragende Position weiter verbessern.“


Corona-Krise trifft Baywa kaum

München. Den Münchner Mischkonzern Baywa hat die Corona-Krise weitgehend verschont. Im ersten Halbjahr sei der Konzern nur in sehr geringem Umfang von der Pandemie betroffen gewesen, und auch im zweiten Halbjahr würden keine größeren Auswirkungen erwartet, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz auf der Online-Hauptversammlung in München. Lutz stellte den Aktionären ein operatives Ergebnis „mindestens auf dem Niveau des Vorjahres“ in Aussicht, als die Baywa 256 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Größtes Geschäftsfeld ist nach wie vor der Agrarhandel, der jedoch schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen hat. In Ostdeutschland will die Baywa daher im nächsten Jahr 20 ihrer 50 Standorte schließen und knapp 90 von 390 Stellen streichen


Edeka Südbayern auf Wachstumskurs

Edeka Südbayern bleibt auf Wachstumskurs: Im vergangenen Jahr erhöhten die über 700 Edeka-Unternehmer mit zusammen 936 Super- und Verbrauchermärkten ihr Umsatzvolumen auf 2,64 Milliarden Euro. Für die selbstständigen Kaufleute ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Edeka Südbayern in einer Pressemitteilung mitteilte. „Wir sind auf allen Handelsstufen ein starkes, eingespieltes und schlagkräftiges Team“, sagte Claus Hollinger, Vorstandssprecher der Edeka Südbayern. Der Verbundumsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,8 Prozent auf insgesamt 5,06 Milliarden Euro. Auf Konzernebene erhöhten sich die Umsätze im Vergleichszeitraum um 5,1 Prozent auf 3,87 Milliarden Euro.

Die aktuellen Ausgaben

Ausgabe Ndb. West Nr. 9

 

   

 


Ausgabe FRG Nr. 1:

 

 

 


 

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Ausgabe Rottal-Inn Nr. 2:


 

Startausgabe Passau:

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Startausgabe Rottal-Inn:

Region Landshut Nr. 6, Winter 2018

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Schwarzmüller strukturiert um

Niederlassung Mäder baut Kundenservice aus, Passau bleibt Produktiosstandort

Freinberg, Passau 28. Oktober 2020 Die Vorarlberger Niederlassung der Schwarzmüller Gruppe in Mäder wird sich auf Reparatur- und Servicearbeiten konzentrieren, das bisherige Geschäftsfeld LKW-Aufbauten wird in die Niederlassung Wels verlegt. Die Umstellung ist Teil der österreichweiten Strategie, mit der Österreichs Marktführer für Anhänger und Aufbauten den Kundenservice ausbaut. „Wir konzentrieren das Geschäftsfeld Neufahrzeuge in Österreich auf zwei Standorte, um die industrielle Herstellung zu garantieren und die Effizienz der Produktion zu steigern. Die übrigen Standorte bauen ihre Serviceleistung weiter aus“, sagte CEO Roland Hartwig.

Die Vorarlberger Niederlassung in Mäder wird ihre Servicepalette ausbauen.
                                                                                                                                   Foto: Schwarzmüller

Neben Wels werden LKW-Aufbauten noch im Mutterwerk Hanzing sowie in der deutschen Niederlassung in Passau hergestellt. Es handelt sich dabei um Neufahrzeuge, die direkt auf den LKW aufgesetzt werden. Schwarzmüller fertigt davon bis zu 600 Stück im Jahr. 

Mäder ist der Schwarzmüller-Stützpunkt im äußersten Westen Österreichs. Von hier aus wird nicht nur das Gebiet jenseits des Arlbergs betreut, sondern auch die deutschsprachige Schweiz bearbeitet. Bei den Eidgenossen gehört Schwarzmüller mit seinen Premiumfahrzeugen seit Jahrzehnten zu den führenden Anbietern. Als Vertriebsstandort wird Mäder nicht verändert, als Produktionsstandort hingegen schon. „Die kleinteilige Herstellung von LKW-Aufbauten in einzelnen Niederlassungen passt nicht mehr in die aktuelle Produktionslandschaft der Schwarzmüller Gruppe“, betonte CEO Hartwig. Das Unternehmen habe eine völlig neue, hochkomplexe Fließproduktion aufgebaut. Das verlange nach Konzentration, nicht nur wegen der höheren Kapazitäten, sondern auch wegen der Qualitätssicherung nach industriellen Standards. Deshalb habe man mit der Verlagerung der LKW-Aufbauten aus den Niederlassungen nach Wels und Hanzing vor zwei Jahren begonnen, nun sei das Projekt nahezu abgeschlossen.

Kompetenzzentren für Werterhaltung

Die Niederlassung Mäder werde, so Hartwig, nach der Umstellung zusätzliche Kapazitäten für die Betreuung der Kunden haben. „Kundennähe ist einer der großen Vorteile von Schwarzmüller gegenüber dem Mitbewerb in Österreich. Wir haben ein flächendeckendes Netz von fünf Standorten, die unseren Kunden die gesamten Dienstleistungen anbieten“, sagte Hartwig. Der Kernbereich sind Wartung, Reparatur und Ersatzteilversorgung. Dazu kommen die Bereitstellung von Mietfahrzeugen sowie der Verkauf von gebrauchten Anhängern. „Diese Servicestandorte sind unsere Kompetenzzentren zur Werterhaltung der Fahrzeuge. Wir punkten nicht nur damit, dass Schwarzmüller Produkte mehr Wertschöpfung ermöglichen. Sie sind auch länger im Einsatz und verursachen geringere Betriebskosten. Darum kümmern sich die Niederlassungen.