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Klaus Neumeier ist jetzt Vorstandsmitglied im Wirtschaftsforum Region Passau
Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums der Region Passau e. V. hat turnusgemäß eine neue Vorstandschaft gewählt. Mit Klaus Neumeier (CEO der Sumida AG) ist jetzt ein zugkräftiges neues Mitglied mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Automobilindustrie im Vorstand vertreten. Neumeier tritt die Nachfolge von Gernot Hein, Kommunikationschef bei der ZF Passau, an.
Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsforums bleibt Christian Just (FP Finanzpartner AG). Ebenso wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Achim Dilling (Kanzler der Universität Passau) und Günther Schober (Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Bayern), einstimmig wieder im Amt bestätigt. Weiterhin vertreten sind Florian Gams (1. Bürgermeister der Stadt Vilshofen), Andreas Jakob (1. Bürgermeister Markt Ruhstorf) sowie Roland Kobler (Vertriebsdirektor Sparkasse Passau).
Stellvertretend für den Oberbürgermeister der Stadt Passau bleibt Werner Lang (Leiter Referat Wirtschaft, Marketing und Arbeit Stadt Passau) in der Vorstandschaft. Roland Gruber (Leiter Kreisentwicklung Landkreis Passau) wurde als Vertreter des Landrats des Landkreises Passau bestätigt.
Nicht mehr zur Wahl stellte sich Gernot Hein (Direktor Kommunikation & Public Affairs ZF Friedrichshafen AG, Division Industrietechnik), der sich in den letzten Jahren für den Verein und die Projekte stark engagiert hat.
Klaus Neumeier ist jetzt Vorstandsmitglied im Wirtschaftsforum Region Passau
Die Mitgliederversammlung des Wirtschaftsforums der Region Passau e. V. hat turnusgemäß eine neue Vorstandschaft gewählt. Mit Klaus Neumeier (CEO der Sumida AG) ist jetzt ein zugkräftiges neues Mitglied mit langjähriger internationaler Erfahrung in der Automobilindustrie im Vorstand vertreten. Neumeier tritt die Nachfolge von Gernot Hein, Kommunikationschef bei der ZF Passau, an.
Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsforums bleibt Christian Just (FP Finanzpartner AG). Ebenso wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Achim Dilling (Kanzler der Universität Passau) und Günther Schober (Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Bayern), einstimmig wieder im Amt bestätigt. Weiterhin vertreten sind Florian Gams (1. Bürgermeister der Stadt Vilshofen), Andreas Jakob (1. Bürgermeister Markt Ruhstorf) sowie Roland Kobler (Vertriebsdirektor Sparkasse Passau).
Stellvertretend für den Oberbürgermeister der Stadt Passau bleibt Werner Lang (Leiter Referat Wirtschaft, Marketing und Arbeit Stadt Passau) in der Vorstandschaft. Roland Gruber (Leiter Kreisentwicklung Landkreis Passau) wurde als Vertreter des Landrats des Landkreises Passau bestätigt.
Nicht mehr zur Wahl stellte sich Gernot Hein (Direktor Kommunikation & Public Affairs ZF Friedrichshafen AG, Division Industrietechnik), der sich in den letzten Jahren für den Verein und die Projekte stark engagiert hat.

Goldsteig plant Werksausbau  in Stephansposching

Stephansposching 24.02.2021. Im Industrie-gebiet soll künftig mehr Milch verarbeitet werden – zu Butter. Das plant jedenfalls die Goldsteig Käsereinen Bayerwald GmbH mit dem zweiten Bauabschnitt. Konkret sollen die Kapazitäten von 385 Tonnen Milch pro Tag auf 550 Tonnen pro Tag gesteigert werden. Trotz vereinzelter Beden-ken stimmte das Gremium dem Ausbau uneingeschränkt zu.

In seiner Sitzung am Dienstagabend debattierte der Gemeinderat Stephans-posching als Standortgemeinde über den Ausbau. Zur Erklärung: Das Goldsteig-Werk hat sowohl eine Plattlinger Vorwahl als auch eine Plattlinger Adresse. Es liegt an der Plattlinger Werner-von-Siemens-Straße. Die Gemeindegrenze verläuft jedoch exakt entlang dieser Straße, weshalb der Betrieb auf Stephansposchinger Gemeindebereich liegt. Die Stadt Plattling wird als Erschließungsgemeinde im Verfahren beteiligt.


 

Mitte 2021 soll das "Comeback"
der Kur kommen

Regensburg/Bad Füssing (obx) - Medizinische Vorsorgemaßnahmen in den Heilbädern sollen wieder zu Pflichtleistungen der Krankenkassen werden. Das hat die Bundesregierung nach mehr als zwei Jahrzehnten des Bemühens von Heilbädern, Politikern und Medizinern bereits im Dezember beschlossen. Die Entscheidung gilt als Meilenstein: Bisher war es der indivi-duellen - und bisweilen schwer nach-zuvollziehenden - Entscheidung der Kassen überlassen, ob sie einem Kurantrag zustimmen oder ihn ablehnen. Jetzt ist erstmals ein konkreter Zeitplan bekannt geworden, wann Bundestag und Bundesrat den Entwurf aus dem Haus von Bundes-gesundheitsminister Jens Spahn beraten und ihn beschließen werden: Demnach könnte das Vorhaben bereits im Juni dieses Jahres in Kraft treten.

Der Gesetzentwurf, der Kassenkuren künftig wieder zur Pflichtleistung macht, könnte Deutschlands mehr als 300 und Bayerns mehr als 50 durch die Corona-Krise gebeutelten Kurorten zusätzliche Millionenumsätze bescheren.


Freiwilligenprogramm bei

ebm-papst Landshut erfolgreich beendet

Landshut, 17.02.2021  Die ebm-papst Landshut GmbH hat das Freiwilligen-programm zur Sicherung der Zukunfts-fähigkeit des Standorts Landshut erfolgreich beendet. Betriebsrat und Geschäftsführung haben abschließend geprüft und kamen zum folgenden Fazit: Das gesetzte Ziel konnte nahezu erreicht werden. Damit sind be-triebsbedingte Beendigungskündigungen nicht mehr notwendig. Der noch geringfügig bestehende Personalüberhang kann über interne Versetzungen abgedeckt werden. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben die Landshuter Mitarbeiter in den vergange-nen Tagen gemeinsam darüber informiert.

Thomas Wagner, Verhandlungsführer und designierter Vorsitzender der Geschäfts-führung der ebm-papst Gruppe, zum Abschluss des Freiwilligenprogramms: „Wir freuen uns sehr, dass das Freiwilligen-programm so erfolgreich funktioniert hat und nun keine betriebsbedingten Kündigungen notwendig sind. Doch jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen. Um gemeinsam die Ziele des Landshuter Wegs zu erreichen und den aktuell hohen Auftragsbestand für uns zu nutzen, müssen wir alle Kräfte bündeln.“


ZF mit Umsatzminus und

Verlust in 2020

Friedrichshafen/Passau 15.02.2021  Angesichts der Turbulenzen in der Autobranche und gestiegener Kosten für Investitionen und Abfindungen hat der Autozulieferer ZF das vergangene Jahr mit einem dicken Umsatzminus und einem Nettoverlust abgeschlossen. Wie das Friedrichshafener Unternehmen heute auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, sanken die Erlöse im Jahresvergleich um rund elf Prozent auf 32,6 Milliarden Euro. Zum Nettoergebnis machte der Konzern noch keine konkreten Angaben, kündigte jedoch an, dass es „deutlich negativ“ ausfallen werde. Detaillierte Angaben will das Unternehmen am 18. März bei seiner Bilanz-Pressekonferenz machen.

Im Jahr 2019 hatte ZF noch einen kleinen Gewinn von 350 Millionen Euro erwirtschaftet. ZF hat Werke in Passau, Thyrnau  sowie nach der Übernahme und Eingliederung von TRW auch im oberbayerischen Aschau.

Allein bis Ende Juni belief sich das Umsatzminus im Jahresvergleich auf 27 Prozent. Vom Frühsommer an liefen die Geschäfte wieder besser, auch dank eines spürbaren Aufschwungs im Auto-Wachstumsmarkt China. Das deutliche Minus beim Jahresergebnis führt der Konzern auch auf „hohe Vorleistungen für Zukunfts-aufgaben“ zurück, ohne darauf näher einzugehen. 


Bewerbung für Bayerns Best 50

Bis zum 31. März können sich Unternehmen unter www.bb50.de für den Wettbewerb „Bayerns Best 50“ bewerben. Mit der Auszeichnung werden inhabergeführte Unternehmen geehrt, die in den vergangenen fünf Jahren ein überdurchschnittliches Mitarbeiter- und Umsatzwachstum erzielen konnten. Außerdem wird aus den Reihen der besten 50 die „Bayerische Unternehmerin des Jahres“ ausgezeichnet. Die hohe Ausbildungs-bereitschaft des Mittelstands wird mit einem Sonderpreis gewürdigt.


Jobmesse der THD erstmals online

Deggendorf. Die „firstcontact“, die Jobmesse, bei der Studierende und Personal-verantwortliche Kontakt knüpfen können, findet am 13. April erstmals virtuell statt. Unternehmen, die sich beteiligen wollen, können sich  beim Verein First Contact der TH Deggendorf bewerben. (Achtung: Anmeldefrist läuft ab!)

info@firstcontact-ev.de


Klaus Neumeier (SUMIDA) ist jetzt Vorstandsmitglied im Wirtschaftsforum Region Passau

Die Mitgliederversammlung des Wirtschafts-forums der Region Passau e. V. hat turnus-gemäß eine neue Vorstandschaft gewählt. Mit Klaus Neumeier (CEO der Sumida AG) ist jetzt ein zugkräftiges neues Mitglied mit lang-jähriger internationaler Erfahrung in der Automobilindustrie im Vorstand vertreten. Neumeier tritt die Nachfolge von Gernot Hein, Kommunikationschef bei der ZF Passau, an.

Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsforums bleibt Christian Just (FP Finanzpartner AG). Ebenso wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Achim Dilling (Kanzler der Universität Passau) und Günther Schober (Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK Bayern), einstimmig wieder im Amt bestätigt. Weiterhin vertreten sind Florian Gams (1. Bürgermeister der Stadt Vilshofen), Andreas Jakob (1. Bürgermeister Markt Ruhstorf) sowie Roland Kobler (Vertriebsdirektor Sparkasse Passau).

Stellvertretend für den Oberbürgermeister der Stadt Passau bleibt Werner Lang (Leiter Referat Wirtschaft, Marketing und Arbeit Stadt Passau) in der Vorstandschaft. Roland Gruber (Leiter Kreisentwicklung Landkreis Passau) wurde als Vertreter des Landrats des Landkreises Passau bestätigt.

Nicht mehr zur Wahl stellte sich Gernot Hein (Direktor Kommunikation & Public Affairs ZF Friedrichshafen AG, Division Industrietechnik), der sich in den letzten Jahren für den Verein und die Projekte stark engagiert hat.


Mymuesli schließt fast alle Filialen

Der Müslihersteller Mymuesli aus Passau schließt 20 seiner 23 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen will sich 2021 aus dem eigenen stationären Geschäft weitestgehend zurückziehen und rückt sein Online-Geschäft stärker in den Fokus, heißt es in einer Pressemitteilung . In den Läden arbeiten rund 130 Voll- und Teilzeitkräfte. Wie viele endgültig ihren Job verlieren, steht noch nicht fest, teilte eine Sprecherin des Unternehmens auf Nachfrage mit. Es werde nach Lösungen gesucht, um die Situation abzufedern. Die Schließungen erfolgen in den kommenden zwölf bis 24 Monaten. Nur die stationären Läden in Passau, München und Geislingen (Baden-Württemberg) bleiben bestehen. Die Firma erklärt ihr Vorgehen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Durch die Lockdowns seien die Umsätze in den Filialen weit abgesunken. Auch wenn Lebensmittelgeschäfte geöffnet bleiben durften, sei der versiegende Publikumsverkehr deutlich zu spüren gewesen. In den Nicht-Lockdown-Monaten seien die Umsätze bis zu 80 Prozent geringer als im Vorjahr gewesen. Einen Teil der Ausfälle habe man 2020 über den Online- und Lebensmitteleinzelhandel kompensieren können. Für 2021 müsse die Firma nun zu nachhaltigeren Mitteln greifen.


Straubing: Amazon bringt neben
130 regulären Arbeitsplätzen Jobs
für 350 Fahrer

130 Arbeitsplätze sollen im neuen Amazon-Logistikzentrum in Straubing entstehen. Nach Unternehmensangaben wird der Immo-bilieninvestor Goodman auf einem 37.200 qm großen Erbbaugrundstück im Hafen Straubing-Sand ein Logistikobjekt mit rund
9.500 qm Fläche und ein Parkhaus mit etwa 26.500 qm Geschossfläche errichten. Amazon wird das Objekt mieten. Neben den 130 Arbeitsplätzen direkt im Logistikzentrum im Hafen werde bei den Amazon-Lieferpartnern Arbeit für rund 350 Fahrer entstehen.


Weiterer Stellenabbau bei Rehau 

Der Stellenabbau im Werk 11 der Firma Rehau in Viechtach geht weiter. Nachdem sich der Automobilzulieferer im vergangenen Jahr bereits von rund 100 Beschäftigten getrennt hat, sollen bis Mitte kommenden Jahres weitere Stellen im zweistelligen Bereich gestrichen werden. Das hat das Unternehmen mit Hauptsitz im oberfränkischen Rehau auf Nachfrage bestätigt.

Von weiteren „Stellen im zweistelligen Bereich“, die gestrichen werden, ist die Rede. „Genauer definieren können wir die Zahl leider aktuell nicht, da diese von der weiteren Auftragslage abhängt. Auch werden durch Verlagerungen aus anderen Standorten neue Arbeitsplätze in Viechtach geschaffen, die einem weiteren Abbau entgegenwirken“, wird Alexander Ziehr, Leiter des Rehau-Werks 11, in der Rehau-Stellungnahme zitiert. Man werde „selbstverständlich alles in unserer Macht Stehende tun, um Arbeitsplätze zu sichern“. Ziehr weiter: „Wir sind uns des schmerzhaften Einschnitts für die gesamte Organisation bewusst.“ Er kündigt an, dass für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „schnell Klarheit“ geschaffen und „gute und faire Lösungen“ gefunden werden sollen.


Auszeichnung für Rohde & Schwarz

Das Rohde & Schwarz-Werk Teisnach ist Gesamtsieger des Manufacturing Excellence Award“ (MX Award) 2020. Laut einer Mitteilung würdigte die Jury mit der Auszeichnung „innovative Lösungen in Produktionsbetrieben“. Die Trophäe wurde im kleinen Rahmen in Bremen überreicht. Bei der Veranstaltung, die online übertragen wurde, betonte Michael Loibl, Interims-Werkleiter in Teisnach, der Award sei eine „Gemeinschaftsleistung“ aller Mitarbeiter.


Weiss Elektrotechnik GmbH übernimmt Standort in Polen

Die Weiss Elektrotechnik GmbH aus Johanniskirchen (Lkr. Rottal-Inn) hat kürzlich die immateriellen Werte, dazu gehören Kundenlisten und technische Fertigungsunterlagen, sowie den polnischen Fertigungsstandort der Ulmer Transformatoren GmbH (Hauptsitz in Baden-Württemberg) erworben. Der Kauf des polnischen Fertigungsstandorts ist die bereits vierte Firmenübernahme der Weiss Elektrotechnik GmbH und die erste im nichtdeutschen Sprachraum. Durch den Kauf erweitert Weiss sein Produktangebot in den Bereichen Printtransformatoren, Steuer- und Trenntransformatoren und Netzteile.


Berufskleidungshersteller Gustav Wahler von HAIX übernommen

Das Unternehmen HAIX, Hersteller von Funktionsschuhen und -bekleidung aus Mainburg,  hat den Berufskleidungshersteller Gustav Wahler übernommen. Der Standort der Firma Wahler in Hengersberg werde mit allen 33 Mitarbeitern weitergeführt, teilte HAIX mit. Wahler beliefere unter anderem die Deutsche Bahn, die Bundeswehr und die Bundespolizei. Haix beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwa 1 700 Mitarbeiter. Im Jahr 2019 produzierte das Unternehmen mehr als 1,4 Millionen Paar Schuhe und erzielte einen Umsatz von 147 Millionen Euro. 


Internationale Handwerksmesse
erneut abgesagt

Die vom 10. bis 14. März geplante IHM 2021 wurde abgesagt. Das teilte die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH als Veranstalterorganisation mit. Die Verant-wortlichen bedauern die Absage. Laut einer Mitteilung gebe es aber in der jetzigen Phase der Pandemiebewältigung keine andere Möglichkeit. Nachdem schon die IHM 2020 nicht stattfinden konnte, hatten sie nun auf 2021 gehofft, wie Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), betont: „Unsere Handwerksbetriebe brauchen Messen, um ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen zu präsentieren und die Kontakte zur Geschäftsanbahnung zu nutzen.“ Außerdem fehle die Messe zur Darstellung „unserer Leistungsfähigkeit in Verbindung mit politischen Diskussionsforen wie dem ,Münchener Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft‘ mit der Bundeskanzlerin“. Bayerns oberster Handwerksvertreter, BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl, nennt die Absage einen „harten Schlag für das bayerische Handwerk und angrenzende Wirtschaftszweige“. Der Termin für die nächste IHM: 9. bis 13. März 2022 auf dem Messegelände München.


Einhell fährt in der Krise einen Rekordumsatz ein

Einen neuen Rekordumsatz hat der Werkzeughersteller Einhell aus Landau an der Isar im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Nach vorläufigen Zahlen beträgt dieser 720 bis 725 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. 2019 belief sich der Umsatz auf 605,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liege zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, hieß es weiter. Für das Geschäftsjahr 2021 geht Einhell von einem Umsatz aus, der auf gleicher Höhe wie im Vorjahr liegt beziehungsweise um zwei bis drei Prozent höher. Die geplante Rendite vor Steuern werde in etwa sieben Prozent betragen. Das Unternehmen weist jedoch darauf hin, dass diese Prognose größere Unsicherheiten enthält, vor allem bedingt durch die Corona-Pandemie. Es sei nur schwer absehbar, ob und wie sich die aktuellen und möglichen künftigen Ausgangssperren auf die Vertriebskanäle in den einzelnen Märkten auswirken. Außerdem seien die Produktions- und Frachtkapazitäten angespannt, was zu Verzögerungen bei den chinesischen Lieferanten des Landauer Werkzeugherstellers führen könnte. Eine ungünstige Rohstoffpreisentwicklung sowie steigende Seefrachtkosten könnten sich ebenfalls auf das Ergebnis auswirken. Dennoch sei der Vorstand zuversichtlich, dass das Unternehmen diese Probleme besser als die Mitbewerber lösen und weitere Marktanteile gewinnen werde.


ASIS wieder ohne Fremdbeteiligung

Die Firma Asis aus Landshut ist wieder zu 100 Prozent in Eigenbesitz. Dafür hat das Automatisierungsunternehmen 49 Prozent der Asis-Firmenanteile von der Sturm Holding aus Salching (Kreis Straubing-Bogen) zurückgekauft, die der Anlagenbauer vor elf Jahren erworben hatte. Mittlerweile plane und setze Asis selbst schlüsselfertige Komplettanlagen zur Nasslack- und Pulverbeschichtung um, teilte die Landshuter Firma mit. Aktuell wird das bislang größte Projekt der Firmengeschichte abgewickelt, eine Pulver-Emaillieranlage für Herdteile nach neuestem Industrie-4.0-Standard als kompletter Neubau. Asis exportiert nach eigenen Angaben von vier Standorten in Deutschland und einem Tochterunternehmen bei Shanghai in über 30 Länder weltweit.


Adler Mode: Insolvenz in Eigenverantwortung

Die Adler Modemärkte AG hat Insolvenz beantragt. Genauer: Insolvenz in Eigenverantwortung. Das heißt: das Unternehmen soll saniert werden. Betroffen sind rund 3.350 Mitarbeiter in derzeit laut Unternehmensangaben 171 Modemärkten, der Großteil, 142, in Deutschland. 24 Filialen befinden sich in Österreich, unter anderem in Salzburg und Wels, weitere in Luxemburg und der Schweiz. In Bayern gibt es 21 Modemärkte von Adler mit insgesamt 769 Beschäftigten. Die Standorte in Südostbayern sind in Passau (17 Beschäftigten) sowie Ergolding und Straubing, wo jeweils zehn Frauen und Männer arbeiten. Außerdem befindet sich ein Geschäft in Traunreut. Hauptsitz des Unternehmens, das 2019 knapp 500 Mio. Euro umsetzte, ist im unterfränkischen Haibach.
Das Landgericht Aschaffenburg bestätigte gestern den Eingang des Insolvenzantrags. Eine Unternehmenssprecherin betonte gestern gegenüber der PNP, dass „geplant ist, sämtliche Standorte in Deutschland nach dem 31. Januar 2021 wieder zu eröffnen“. Dazu werde auch das Online- und telefonische Bestell-Angebot aufrechterhalten.

Als Ursache für den Schlingerkurs wird „die aufgrund der Corona-bedingten Umsatzein-brüche entstandene Liquiditätslücke“ angegeben.


TWD Fibres beendet Insolvenzverfahren

Das Textilunternehmen TWD Fibres aus Deggendorf ist aus dem Insolvenzverfahren ausgeschieden. Der vorgelegte Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, meldet das Amtsgericht Deggendorf. Im Juni hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Es blieb in Eigenverwaltung, der Sanierungsexperte Michael Klemm ergänzte die Geschäftsleitung. Zusammen wurde der Insolvenzplan erarbeitet. Klemm wird Ende des Jahres das Unternehmen wieder verlassen. TWD Fibres beschäftigt etwa 480 Mitarbeiter und stellt Garne aus Polyester und Polyamid unter anderem für Sportbekleidung her. 


Amazon siedelt sich in Straubing an

Der US-Konzern Amazon plant ein Logistikzentrum mit über 100 Arbeitsplätzen im Hafen Straubing-Sand. Das bestätigte Andreas Löffert, Geschäftsleiter des Zweckverbands Hafen Straubing-Sand (ZVH), auf Nachfrage der Landshuter Zeitung. „Aufgrund der hervorragenden Infrastruktur unseres trimodalen Hafens für Logistik-ansiedlungen projektieren wir (ZVH) aktuell die Ansiedlung eines Amazon-Verteilzentrums im Hafen Straubing-Sand.“ Bei der Ansiedlung des Amazon-Verteilzentrums, die kleinste logistische Einheit zur Belieferung des Endkunden, werden laut Löffert besondere und verbindliche Nachhaltigkeitsstandards berücksichtigt und mehr als 100 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem geht die Zweckverbands-spitze davon aus, „dass sich Amazon auch gesellschaftlich vor Ort engagieren wird“. Der Zweckverband begrüße die Ansiedlung ausdrücklich und sieht sie als „Stärkung des Hafens in seiner Funktion als Güterverkehrsz-entrum“. Zu Straubing, der Stadt der nach-wachsenden Rohstoffe, passe, so ist aus dem Zweckverband zu hören, dass Amazon aktuell als das Unternehmen für Schlagzeilen sorgt, das auf der ganzen Welt am meisten in erneuerbare Energien investiert. Das Amazon-Logistikzentrum in Straubing wird das erste in Niederbayern sein. Amazon betreibt in der Region bereits ein Logistikzentrum in Moosburg (Kreis Freising), ein weiteres ist in Nittenau (Kreis Schwandorf) geplant.


OMV verkauft Tankstellen-Netz

Der österreichische Energie-Konzern OMV verkauft sein deutsches Tankstellennetz für 485 Millionen Euro an die britische EG Group. 285 Tankstellen im süddeutschen Raum wechseln damit den Besitzer. Die OMV wolle ihre Aktivitäten in Deutschland auf die Petrochemie in der Raffinerie Burghausen konzentrieren. „Wir setzen damit einen weiteren Schritt unseres Devestitions-programms von zwei Milliarden Euro um und realisieren mit dieser Veräußerung einen Entschuldungseffekt für die OMV von etwa einer halben Milliarde Euro“, sagte OMV-Chef Rainer Seele. Der teilstaatliche österreichische Konzern (23 Mrd. Euro Konzernumsatz, 20.000 Mitarbeiter) gehört zu den Investoren in die Gas-Pipeline Nord Stream 2. 


Sieben niederbayerische Firmen
unter „Bayerns Best 50“

Sieben Unternehmen aus Niederbayern gehören zu den 50 wachstumsstärksten Mittelständlern in Bayern. Vom Wirt-schaftsministerium sind sie deshalb mit dem Preis „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ ehrt Betriebe, die in den vergangenen Jahren bei Umsatz und Mitarbeiterzahl über-durchschnittlich gewachsen sind. Die diesjährigen Sieger haben in den vergan-genen fünf Jahren die Anzahl ihrer Mitarbeiter um 86 Prozent und ihren Umsatz um 105 Prozent erhöht.

Das sind die Preisträger aus Niederbayern: der Softwareentwickler 4Process aus Passau, das Baumaschinenhandelsunternehmen Beutlhauser aus Passau, der Entwickler von Spielekonsolen-Eingabegeräten Endor aus Landshut, der Werkzeug- und Maschinen-bauer Jelba aus Hauzenberg (Kreis Passau), der Softwareentwickler Tcon aus Plattling (Kreis Deggendorf), das Haustechnikunter-nehmen Weigerstorfer aus Freyung und der Fahrradhändler Würdinger aus Vilshofen (Kreis Passau). Würdinger erhielt neben der „Bayerns Best 50“-Auszeichnung auch einen Sonderpreis für besonderes Ausbildungs-engagement (höchste Quote an Azubis im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl).


DEG: TWD Fibres erholt sich
aus Insolvenz

Das Textilunternehmen TWD Fibres aus Deggendorf wird voraussichtlich Mitte Dezember aus dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung ausscheiden, in dem sich das Unternehmen seit dem Sommer befindet. Das teilte Sanierungsexperte Michael Klemm auf Anfrage mit. Der Betrieb wird mit seinen rund 480 Mitarbeitern weitergeführt. TWD Fibres stellt Garne aus Polyester und Polyamid unter anderem für Sportbekleidung her. Durch die Corona-Krise war das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Momentan verzeichnet die Firma laut Klemm stabile Umsätze und Auftragseingänge. Der Sanierungsexperte wird Ende des Jahres aus der Geschäftsführung ausscheiden.


"Silicon Vilstal" als „Mein gutes Beispiel 2020“ ausgezeichnet

Zwei Unternehmen aus Ostbayern sind von der Bertelsmann-Stiftung beim Wettbewerb „Mein gutes Beispiel 2020“ ausgezeichnet worden. Die Organisation Silicon Vilstal aus Geisenhausen (Kreis Landshut) und die Brauerei Lammsbräu aus Neumarkt in der Oberpfalz sind beide in der Sonderpreiskategorie „Starke Region – Starke Gemeinschaft“ geehrt worden, teilte die Stiftung mit. Ausgezeichnet werden Firmen, die sich für die Gemeinschaft engagieren, innovative Geschäftsmodelle vorantreiben oder regional besonders verwurzelt sind.


BMW: Für 25 Mio.- Euro Erweiterung
in Wackersdorf

BMW hat rund 25 Millionen Euro in den Bau eines neuen Logistikgebäudes in seinem Werk in Wackersdorf (Kreis Schwandorf) investiert. Der Neubau wurde kürzlich fertiggestellt, teilte das Unternehmen am Freitagnachmittag mit. Der Betrieb sei bereits aufgenommen worden. In dem rund 20.000 Quadratmeter großen Komplex werden Fahrzeuggroßteile verpackt und für den internationalen Versand vorbereitet. Das Werk Wackersdorf fungiert als Versorgungszentrum für BMW-Partner und Montagewerke in aller Welt. Die Fahrzeugteile, teils von BMW eigengefertigte, teils von externen Lieferanten, werden in Wackersdorf angeliefert. Dort werden sie in Sets von jeweils 24 Fahrzeugen verpackt und per Überseecontainer in die Montagewerke weitertransportiert. Der Neubau der Halle war nach Angaben von BMW aufgrund der Expansion der Cockpitfertigung notwendig geworden. Diese befindet sich auch in Wackersdorf. Ein weiterer Grund für den zusätzlichen Flächenbedarf in der Auslandsversorgung: die zunehmende Vielfalt an Fahrzeugvarianten in den zu beliefernden Werken. Als erstes und bisher einziges Gebäude am Wackersdorfer Standort ist die neue Halle baulich dazu ausgelegt, dort Hochvoltspeicher in großer Zahl umzuschlagen. 

Bis 2023 wird das Unternehmen
25 elektrifizierte Modelle in seinem Produktportfolio anbieten. Wackersdorf wird somit zukünftig auch vermehrt Fahrzeugteile für elektrifizierte Fahrzeuge umschlagen.


Zettl Group produziert FFP2-Masken

Die Zettl Group in Weng  (Lkrs. LA) produziert seit Anfang Dezember FFP2-Masken. Dazu wurde eine der modernsten Produktions-anlagen zur Fertigung zertifizierter FFP2-Masken in Betrieb genommen. Nach der Aushändigung der Zertifizierungsurkunde durch den Geschäftsführer von DEKRA Deutschland, Jörg-Timm Kilisch, wird die automatisierte Fertigungsanlage im Beisein von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber in Betrieb genommen. Künftig sollen in Weng nach dem Anlauf monatlich sechs bis zu zehn Millionen FFP2-Masken pro Monat gefertigt werden. Es handelt sich dabei um ein Projekt des Maskenverbundes Bayern. Dem gehören das Unternehmen Sandler in Schwarzenbach an der Saale an, das das Vlies für die Masken liefert. Die moderne automatisierte Anlage kommt von PIA Automation in Amberg.


Grenzüberschreitendes Gründerzentrum (GreG) des Landkreises Freyung-Grafenau eröffnet „light“

Freyung. Nach fast einem Jahr Vorbereitungen steht das Grenzüberschreitende Gründer-zentrum (GreG) in der Grafenauer Straße 22 offen für Neugierige, Gründer und Ideen, wenn auch vorerst nur virtuell. In diesem Corona-Jahr werden keine Startups mehr einziehen und auf interaktive Netzwerk-Events in den neuen Räumlichkeiten muss der Trägerverein GreG Freyung-Grafenau e. V. auch verzichten - aber online steht das Team schon bereit und lädt zum virtuellen Bayerwald Hackathon.

Auf fast 250 qm steht Gründern des Landkreises eine neue Anlaufstelle zur Verfügung.  Zwölf Arbeitsplätze im CoWorking-Bereich und ein Büro für den Sprung in die regionale Verankerung stehen bereit, Glasfaser-Internet und interaktive Konferenz- und Ton-Technik bieten die ideale digitale Ausstattung für die Umsetzung innovativer Ideen.

„Gerade in der Startup-Phase ist es wichtig, dass man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Zudem ist es fruchtbar, dass man Menschen um sich hat, die helfen und unterstützen. Genau das wollen wir hier am grenzüberschreitenden Gründerzentrum in Freyung bieten. Darüber hinaus wollen wir aber auch die Zusammenarbeit mit Tschechien forcieren - dafür bietet das GreG perfekte und hervorragende Voraus-setzungen“, so Sebastian Gruber, Land-rat Freyung-Grafenau.


16 Mio. Euro für BioCubator Straubing

Rund 16 Millionen Euro fließen schon bald in die Erweiterung des Technologie- und Gründerzentrums „BioCubator“ in Straubing. Das ist eine von 50 Maßnahmen der neuen Bioökonomiestrategie, die Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) vorgestellt hat.
Fossile Import-Rohstoffe sollen Schritt für Schritt durch heimische, nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Produkte, die bisher etwa aus Erdöl hergestellt wurden, sollen künftig auf Biobasis aus Holz, Stroh oder Pflanzenteilen gefertigt werden. Profitieren wird davon unter anderem die Forst- und Landwirtschaft, deren Potenzial noch effektiver genutzt werden soll. Mitgestaltet hat die Strategie „Zukunft.Bioökonomie.Bayern“ unter anderem auch Professor Volker Sieber. Er ist Sprecher des Sachverständigenrates Bioökonomie Bayern sowie Rektor und Lehrstuhlinhaber am TUM-Campus Straubing.


Bäckerei Mareis stellt 200. Mitarbeiter ein

Der Vilsbiburger Familienbetrieb wächst weiter und hat in diesen Tagen den 200. Mitarbeiter eingestellt. Firmenchef Anton Mareis begrüßte Anfang November Silvano Rödl  zu seinem ersten Arbeitstag in der Tradtionsbäckerei und überreichte ihm passend zum Jubiläum einen Brezenkranz in Form der Zahl 200. Mareis: „Dass wir als Bäckerei Mareis weiter wachsen, ist ein schöner Beweis dafür, dass wir mit unserer Arbeit den Geschmack unserer Kunden treffen. Gerade um unsere große Tradition als Familienunternehmen erfolgreich weiterführen zu können, wollen wir permanent in die Zukunft investieren und freuen uns sehr über die Vergrößerung unserer Belegschaft.“

Ende November schafft die Bäckerei Mareis mit der Eröffnung des 14. Fachgeschäftes weitere Arbeitsplätze in der Region.


Motorenfabrik Hatz zweimal
in USA ausgezeichnet

Gleich zweimal ist die Firma Hatz aus Ruhstorf beim „Diesel Progress Summit 2020“ vom nordamerikanischen Fachverlag KHL ausgezeichnet worden. Der Preis für den „Motor des Jahres bis 130 Kilowatt“ ging an den Dreizylinder Hatz 3H50T. Der Stromerzeuger Hatz fiPMG überzeugte in der Rubrik „Neue Antriebstechnologie“, teilt das Unternehmen mit. Hatz stellt Industriemotoren und -aggregate her.


Trotz Krise: Fenecon wächst

Der Deggendorfer Stromspeicherspezialist Fenecon expandiert und richtete heuer einen zweiten Firmenstandort ein, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Firma erstellt Stromspeichersysteme, liefert also Komplettsysteme – bestehend aus Batterie, Wechselrichter und dem „bereits vielfach ausgezeichneten Energiemanagement-System FEMS“. Fenecon konnte außerdem ein Mitarbeiterwachstum von über 50 Prozent verzeichnen. „Neben Verstärkung in Verwaltung, Produktion und Logistik kamen drei neue Führungskräfte in das Unternehmen“, heißt es in der Mitteilung. Der Anteil an Ingenieuren und Akademikern liege bei etwa zwei Dritteln aller Mitarbeiter des „Energy Engineering“ Unternehmens. Michael Miedl ist neuer Finanzleiter, Markus Bregler neu im Vertrieb und Annette Schwabenhaus neue Marketingleiterin. „Alle Mitarbeiter, die in diesem Jahr zu uns kamen begeistern durch ihre neuen Impulse“, sagt Fenecon-Geschäftsführer Franz-Josef Feilmeier.


Heim + Handwerk in München abgesagt

Das Messeduo Heim+Handwerk und FOOD & LIFE, das vom 25. bis 29. November in MÜnchen stattfinden sollte, ist abgesagt. Steigende Infektionszahlen und nicht berechenbare Rahmenbedingungen und Restriktionen für die Aussteller sowie eine zunehmende Unsicherheit auf Seiten der Aussteller und Besucher hätten zu dieser Entscheidung geführt, so Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veranstalterorganisation GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, über die Absage.


Ergoldinger Bosch Druck erneut verkauft

Die insolvente Firma Bosch-Druck aus Ergolding (Kreis Landshut) hat einen Käufer gefunden. Esser Printsolutions aus Bretten bei Karlsruhe übernimmt den Betrieb mit seinen 40 Mitarbeitern, teilte das Unternehmen mit. Der Betrieb wird unter dem Namen Esser Drucksolutions fortgeführt. Die Esser-Gruppe hat somit künftig 120 Mitarbeiter. Die Schwesterfirmen sind im gleichen Marktsegment tätig, der Fokus liegt auf Digitaldruck. Der weitaus größere Unternehmensbereich bei Bosch Druck war allerdings bislang Offsetdruck.


200.000 BMW i3 mit Elektroantrieb und innovativer Leichtbau aus Niederbayern produziert

Im BMW Group Werk Leipzig ist der 200.000ste BMW i3 vom Band gelaufen. Die Elektroantriebs- und Leichtbautechnologie für das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug im Premium-Kompaktsegment stammt aus Niederbayern. Als Kompetenzzentren für E-Antriebsproduktion und innovativen Leichtbau liefern die BMW Group Werke in Dingolfing und Landshut zentrale Komponenten nach Leipzig. Während der Hochvoltspeicher, das E-Getriebe sowie das Aluminium-Chassis aus Dingolfing kommen, steuert Landshut den Elektromotor, das Cockpit sowie Strukturbauteile aus Leichtmetall bei.

Vor sieben Jahren legte der BMW i3 den Grundstein für Elektro- und emissionsfreie Mobilität bei der BMW Group. Seitdem laufen in Dingolfing im Serienbetrieb die Hochvoltspeicher für das Modell vom Band. Über Jahre hinweg hat sich das Werk zudem zum Kompetenzzentrum für E-Antriebsproduktion entwickelt: Inhouse werden hier auf acht Produktionslinien hochintegrierte E-Antriebskomponenten, also Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren für elektrifizierte Fahrzeuge hergestellt. In den kommenden Jahren wird die Produktionskapazität noch weiter deutlich erhöht. Von ursprünglich 8.000 Quadratmetern im Jahr 2015 wird sich die Produktionsfläche des Kompetenzzentrums E-Antriebsproduktion auf 80.000 Quadratmeter verzehnfachen. Schon 2022 werden allein in Dingolfing E-Antriebe für über eine halbe Million elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr gefertigt werden.


Einhell schraubt Erwartung weiter hoch

Das Corona-Jahr kurbelt weltweit das Geschäft der Einhell AG an. Jetzt hat das Unternehmen, das für den Heimwerkermarkt produziert, seine Geschäftserwartung 2020 erneut nach oben korrigiert, nachdem am Ende des dritten Quartals der Umsatz ca. 530 Mio. Euro betrug (Vorjahr: 463,0 Mio). Die Umsatzerwartung für 2020 wird nun mit 670 Mio. Euro (bisher ca. 630 Mio) angegeben. Die Rendite erhöht sich auf rund 6,5 Prozent (vorher ca. 6). Voraussetzung seien keine erneuten Ausgangssperren durch eine zweite Corona-Welle.


Starthilfe fürkreative Gründer vergeben

In Bayern können sich 27 technologie-orientierte Start-ups  über weitere Unterstützung freuen: Eine Expertenjury hat die Gewinner der neunten Wettbewerbsphase des Programms „Start?Zuschuss!“ des Wirtschaftsministeriums, gekürt.

Die Sieger aus Niederbayern: MilkScout und IFOX Systems (beide Landshut) sowie Easy2Parts (Deggendorf).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt in einer Mitteilung: „Start-ups sind die Mittelständler und Arbeitgeber von morgen. Mit ihren innovativen Ideen sichern sie die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.“ Gute Ideen fänden sich in ganz Bayern, so Aiwanger, weshalb die Zuschüsse auch in alle Regierungsbezirke gehen.

Laut Ministerium haben sich mehr als 100 Start-ups in der aktuellen Wettbewerbsphase für „Start?Zuschuss!“ beworben. Die Gewinner erhalten eine Förderung von bis zu 36000 Euro für ihre jeweiligen Anlaufkosten. Die hohe Nachfrage zeigt laut Aiwanger die Notwendigkeit dieser Förderung. Weil gerade in der Corona-Zeit gute Ideen gefragt seien, wurde das Budget deutlich erhöht.

Die 27 Jung-Unternehmen können nun ein Jahr lang mit dem Zuschuss rechnen.

Der Start für die neue Wettbewerbsphase wird auf www.gruenderland. bayern/finanzierung-foerderung/startzuschuss/ bekannt gegeben. Digitale Start-ups, deren Gründung maximal zwei Jahre zurückliegt, können sich dann bewerben.


Röhrnbacher Hotel Jagdhof mit Auszeichnungen überhäuft –
„Leuchtturm in der Region“

Zum exklusiven Kreis der besten Wellness-Hotels in Deutschland gehört auch heuer wieder das Fünf-Sterne-Hotel Jagdhof. Die deutsche Hotelklassifizierung hat den hohen Standard in diesem Herbst bestätigt.

Seit Jahren heimst der Familienbetrieb Preise ein – diesmal sind es: drei Lilien beim „Relax Guide“, der „Wellness Heaven Award“, die Ehrung „Connoisseur Circle und Travelers‘ Choice 2020 Best of Best“ und der „HolidayCheck Gold Award“.Letzterer konnte zum dritten Mal in Folge gewonnen werden – verliehen wird er, wenn man mindestens fünf Jahre in Folge ausgezeichnet wird.

Um diese Erfolge zu würdigen, kam eine große Schar von Gratulanten in das Wellness-Hotel, die alle voll des Lobes waren. Landrat Sebastian Gruber bezeichnet den Jagdhof als Aushängeschild der Region, „einem Leuchtturm“ in der Tourismusbranche. „Gäste, die Luxus und die Qualität von fünf Sternen wollen, werden in die Region gezogen, und das tut uns allen gut“, betonte Gruber.

Die Familie Ritzinger freute sich natürlich über diese Bestätigung ihrer Arbeit. „Das steht für kontinuierliche Qualität und vor allem für das entgegengebrachte Vertrauen unserer Gäste.“ Es sei auch für ein 5-Sterne-Haus nicht immer leicht, auf dem erarbeiteten Level zu bleiben. Das ist Tag für Tag harte Arbeit und stetes Bemühen um Weiterverbesserung“, betont die Familie.


Südzucker mit deutlicher Ergebnis-steigerung im ersten Halbjahr 2020/1

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 lag der Konzernumsatz mit 3.349 (Vorjahr: 3.314) Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Während der Umsatz im Segment CropEnergies deutlich zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Segment Spezialitäten moderat an.

Das operative Konzernergebnis stieg deutlich auf 129 (Vorjahr: 74) Millionen Euro. Dabei wurde ein Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Frucht von der Verminderung des Verlusts im Segment Zucker und den Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies mehr als ausgeglichen.


Streicher liefert 190 Tonnen schweres Stahlkonstrukt für Golda-Meir-Steg in Berlin

Deggendorf. Binnen sechs Monaten hat die Streicher Maschinenbau GmbH Deggendorf eine 190 Tonnen schwere Stahlbrücke gefertigt, die demnächst den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal in Berlin-Mitte überspannen wird. Am Dienstagvormittag wurde die rund 80 Meter lange und 4,5 Meter breite Konstruktion am Donauhafen auf das Binnenschiff „Bandolino“ verladen, das sie in die Hauptstadt transportiert.

„Wir freuen uns, heute ein nicht alltägliches Projekt vorzustellen. Wir haben mit Nachdruck an der Fertigstellung gearbeitet“, erklärte Franz Maier, Geschäftsführer der Streicher Maschinenbau GmbH, und wusste interessante Details über die Stahlkonstruktion zu berichten. Diese setzt sich aus sieben Segmenten zusammen, die alle in den Streicher-Fertigungshallen in der Deggenau aus hochwertigem Baustahl hergestellt wurden. Anschließend wurden die bis zu 30 Tonnen schweren Brückenteile zu einem durchgehenden Element verschweißt und lackiert. Die oberste Schicht ist goldfarben und glänzt in der Sonne.

1600 Kilometer legt die Stahlbrücke auf dem Wasserweg in die Hauptstadt zurück. Ende Oktober hebt ein Raupenkran sie vom Schiff und setzt sie auf die beiden von der Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH errichteten Widerlager.

Das Gesamtbauwerk bildet dann den neuen Golda-Meir-Steg für Fußgänger und Radfahrer. Dieser verbindet künftig die Stadtteile in Berlin-Mitte über den Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal, der früher die Grenze zwischen Ost- und Westberlin war.


Einhell steigert Umsatz erheblich

Einhell, Werkzeughersteller aus Landau an der Isar, hat von Januar bis September dieses Jahres einen Umsatz von 530 Millionen Euro erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 463 Millionen Euro. Das geht aus den vorläufigen Geschäftszahlen hervor, die das Unternehmen am Montag mitgeteilt hat. Da dieser Geschäftsverlauf über den Erwartungen liegt, erhöht das Unternehmen nochmals seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Vorstand rechnet nun mit einem Umsatz in Höhe von 670 Millionen Euro. Bislang ging man von 620 bis 630 Millionen Euro Umsatz aus.


Gebrüder Weiss übernimmt Ipsen

Das österreichische Logistik-Unternehmen „Gebrüder Weiss“, das auch in Passau einen Standort hat, wächst: Zum Monatsanfang wurde die strategische Übernahme von „Ipsen Logistics“ in Bremen nach der Freigabe der Kartellbehörden umgesetzt. Gebrüder Weiss übernimmt laut einer Mitteilung die 180 Mitarbeiter an acht Standorten und stärkt damit seine Position im wichtigen Markt Deutschland. Während die Ipsen-Standorte in Deutschland ab sofort unter Gebrüder Weiss firmieren, sei für die Landesgesellschaften in Belgien, Malaysia und Polen die Umfirmierung zum Jahreswechsel 2020/21 geplant.


Vilsbiburg: Die Bachmayer GmbH wird abgewickelt

Am 1. September ist das Insolvenz-verfahren für den Laden- und Messebauer Bachmayer GmbH eröffnet worden. Offenbar trafen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie das Unternehmen härter als noch vor wenigen Monaten befürchtet. „Jetzt wird die Firma abgewickelt“, sagte Insolvenzverwalter Jürgen Elsner auf Anfrage. Geschäftsführer Georg Bachmayer kündigte an, die freiwerdenden Hallenflächen an kleine Firmen zu vermieten. Im Juni hatte Elsner noch angekündigt, alles daran zu setzen, die Bachmayer GmbH zu sanieren und die 27 Arbeitsplätze zu erhalten. Doch am Ende war auch monatelanges Bemühen umsonst. Wie berichtet, hatte Geschäftsführer Georg Bachmayer im Juni Insolvenz beantragt und den Beschäftigten gekündigt. Elsner jetzt über Geschäftsführer Bachmayer: „Er hat alles getan, um die Firma voranzubringen.“ Für die Corona-Pandemie, die eine Reihe von Firmen kalt erwischt habe, könne der Geschäftsführer schließlich nichts, betonte der Insolvenzverwalter. 

Das an und für sich gesunde Unternehmen Bachmayers sei vor der Pandemie im Messebau und im Ladenbau aktiv gewesen. Nachdem das öffentliche Leben komplett heruntergefahren wurde, seien aber sämtliche Messen abgesagt worden.


Gewerbeflächen in Passau/ Thann praktisch ausverkauft

Das Gewerbegebiet Thann/Passau ist so gut wie ausverkauft, nur eine einzige Restfläche ist noch übrig, die auch schon so gut wie verkauft ist.

Nach langem Hin und Her gab es für das neue Baugebiet in Thann 2017 die Starterlaubnis. Neun Firmen haben sich aktuell auf fast 32.000 Quadratmetern Gewerbegebiets-Fläche (ohne Erschließungs- und Ausgleichsflächen) niedergelassen.

Mit dem Bereich Jägerholz (Patriching) hat man bereits das nächste Gewerbegebiet in Arbeit. Auch auf dem Areal des Bundeswehr-Sportplatzes in Kohlbruck, das umgenutzt werden soll, sollen künftig Angebote für Behörden und Dienstleistungen. Ein weiteres Gewerbegebiet ist mit Kastenreuth-West in Vorbereitung.
Vorerst aber kann Passau keine große Auswahl an Flächen für Betriebe mehr bieten. Lediglich in der Sperrwies, im äußersten Westen Passaus – dort wurde vor mittlerweile rund 30 Jahren ein Gewerbepark geschaffen – hat die Grundstücksgesellschaft WGP noch eine 2600 Quadratmeter große Gewerbefläche im Angebot.

Insgesamt haben sich in der Sperrwies auf mehr als 270.000 Quadratmetern 18 Betriebe und Unternehmen niedergelassen. In Privathand – und derzeit nicht auf dem Markt angeboten – sind weitere mehr als 100.000 Quadratmeter.

Angelehnt an die Bodenrichtwertkarte der Stadt liegen die Preise für Gewerbeflächen in Sperrwies und Thann derzeit bei ca. 65 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Die Flächen, die von privater Hand auf den Markt kommen, liegen erfahrungsgemäß preislich deutlich höher.


Einzelhandel setzt immer mehr auf Online

Bereits jeder zweite Einzelhändler in Deutschland nutzt Online-Vertriebskanäle. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Der deutsche Einzelhandel 2020“ des Forschungsinstituts Ibi Research an der Universität Regensburg. Das Forschungsinstitut befragte für die Studie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und 46 Industrie- und Handelskammern Einzelhändler aller Größenordnungen zum Einfluss der Digitalisierung. Es beteiligten sich mehr als 1 400 Einzelhändler. Trotz der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels ist das stationäre Ladengeschäft nach wie vor der wichtigste Vertriebskanal des deutschen Einzelhandels: 49 Prozent der befragten Händler verkaufen ihre Produkte ausschließlich stationär. 37 Prozent sind sowohl stationär als auch online unterwegs und 14 Prozent sind als reine Online-Händler aktiv. „Auffällig ist, dass es viele kleine Händler sind, die auf digitale Lösungen verzichten“, sagt Georg Wittmann, Geschäftsführer bei Ibi Research. Bei großen und mittleren Händlern sei das nicht der Fall. In Sachen Kundenkommunikation gehören die eigene Website, der Facebook-Auftritt oder der Geschäftseintrag bei Google für viele Einzelhändler zum Standard.


Kfz-Branche erholt sich –Umsatz steigt stark an – Werkstattgeschäft läuft gut

Die Auto-Branche in Niederbayern hat das Corona-Loch überwunden. Das sagte Josef Huber, Geschäftsführer der Kfz-Innung Niederbayern, auf Anfrage der Landshuter Zeitung. Gerade das Werkstattgeschäft laufe gut, „wir sind damit grundsätzlich zufrieden“. Corona würde den Umbruch in der Branche beschleunigen, doch die Kfz-Branche in Niederbayern hat Huber zufolge eine „sehr gesunde Struktur“.
Bayernweit machte der Kfz-Handel in diesem Juli mehr Umsatz als im Juli 2019: preisbereinigt um 8,8 Prozent mehr, wie das Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. Im Vergleich zum Juni nahm demnach der Umsatz sogar um 38,5 Prozent zu. In diesen Zahlen ist auch das Reparaturgeschäft eingeschlossen. Mit dem Verkauf von Autos machten Händler im Juli dieses Jahres 15,3 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresmonat. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat den sprunghaften Anstieg des Kraftwagenverkaufs in Bayern als „ein Zeichen der Zuversicht“ bezeichnet. „Wenn die Menschen wieder Autos kaufen, dann schauen sie optimistisch in die Zukunft. Das hilft der Wirtschaft, rasch aus dem Corona-Tal zu kommen.“ So machte Aiwanger auf der Jahresversammlung der niederbayerischen Kfz-Innung in Essenbach (Kreis Landshut) Mut: „Das Auto ist systemrelevant.“ Aiwanger wie auch das Landesamt führten die gesenkte Mehrwertsteuer als Ursache für die Umsatzsteigerung an. Das sieht Huber anders. „Im Werkstatt- und Gebrauchtwagengeschäft macht sich das kaum bemerkbar. Und auch bei den Neuwagen sind es nur Mitnahmeeffekte“, sagte der Innungsgeschäftsführer. Da helfe die Prämie für E- und Hybridautos viel mehr, vor allem für Geschäftskunden, die zwei Drittel der Neuwagenkäufer ausmachen. In den vergangenen Monaten sei die Zulassung von Neuwagen nur erschwert möglich gewesen. Das habe sich mittlerweile mit einigen wenigen Ausnahmen wieder normalisiert, sagte Huber. Die Mitarbeiterzahl sei in Niederbayern in der Krise stabil geblieben – „wir kommen nur schwer an Fachpersonal, da überlegt man es sich, bevor man jemanden entlässt“.


Die aktuellen Ausgaben

 


 

Ausgabe Ndb. Ost Nr. 9

 

 


 Ausgabe Ndb. West
Nr. 9

   

 


Ausgabe FRG Nr. 1:

 

 


Ausgabe Passau Nr. 2:

 

Ausgabe Landshut Nr. 8: 

 


Ausgabe Rottal-Inn
Nr. 2
:


Startausgabe Passau:

Ausgabe Landshut Nr.7:


 

Karl-Gruppe verkauft erstes Grundsstück im neuen Gewerbegebiet Iggensbach

Erschließungsarbeiten laufen planmäßig – Erste Hochbaumaßnahmen voraussichtlich
ab Sommer 2021 möglich

 Iggensbach/Hengersberg, 13.01.2021  Im Juni letzten Jahres war offizieller Spatenstich für das ca. 110.000 Quadratmeter große Gewerbegebiet in Iggensbach, das KARL und die Gemeinde Iggensbach gemeinsam überplant und entwickelt haben. Nun veräußerte die KARL-Gruppe das erste Grundstück an das Cloud computing Unternehmen  INGOS GmbH.

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Stellenabbau im Webasto Werk Hengersberg: Einigung mit Betriebsrat über Sozialplan erzielt

Faire Lösung für betroffene Mitarbeiter gefunden – Standort bleibt wichtiger Teil der Webasto Gruppe

Hengersberg 19. 10. 2020  Webasto, einer der 100 größten Automobilzulieferer weltweit, sieht sich aufgrund des steigenden Kostendrucks und eines massiven Nachfrageeinbruchs aufgrund der Coronakrise in einem ohnehin seit Jahren stagnierendem Cabriomarkt zum weiteren Stellenabbau in seinem Werk Hengersberg gezwungen. Der an diesem Standort seit 2018 bestehende Sozialplan wurde daher jetzt um 31 Stellen erweitert. Darauf haben sich die Unternehmensführung und der Betriebsrat in Hengersberg in dieser Woche geeinigt. Damit sind nach aktueller Planung bis Mitte nächsten Jahres am Standort rund 70 Arbeitsplätze vom Stellenabbau betroffen.

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Investition trotz Krise: „Corona ist nicht das Ende der Freizeit“

Ski-Onlinehändler XSPO baut neuen Standort für drei Millionen Euro nahe der A3

Neuhaus/Inn 18.07.220. XSPO expandiert und zieht vom Zentrum in Neuhaus am Inn im südlichen Landkreis Passau ins wenige Kilometer entfernte Gewerbegebiet Hartham, mit Blick auf die A 3 und in direkter Lage am späteren Autobahnkreuz mit der A 94 bei Pocking. Drei Millionen Euro investiert Geiling in den neuen Standort, für den er auch die Zahl der Mitarbeiter erhöhen will und entsprechend Fachleute, vor allem im Verkauf, sucht. Rund 20 Beschäftigte hat XSPO aktuell. Gerade wird das Dach aufs Gebäude, das 2600 Quadratmeter Fläche bieten wird, gesetzt. Die Eröffnung soll gleich an zwei Oktoberwochenenden (15. bis 17. und 22. bis 24. Oktober) gefeiert werden – wenn’s Corona schon wieder zulässt, mit Show und diversen Skistars vor Ort.

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Trotz Corona-Krise: 816 Tonnen fristgerecht ausgeliefert

MAN Energy Solutions liefert die ersten zwei von vier Reaktoren aus

Deggendorf 07.042020  Auf MAN Energy Solutions Deggendorf ist auch während der Corona-Krise Verlass. Kürzlich hat das Unternehmen die ersten zwei von vier MMA-Reaktoren pünktlich ausgeliefert. Zwei weitere werden folgen. Sie sind für einen Kunden in China bestimmt.

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Webasto startet Batterieproduktion in Deutschland

Rund 30 Millionen Euro Investitionen für Aufbau von Kapazitäten an den Standorten Hengersberg und Schierling

Stockdorf/Schierling/Hengersberg – 30. 09.2019 – Webasto, globaler innovativer Systempartner der Automobilindustrie, hat in Deutschland mit der Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge begonnen. Am Standort Schierling im Landkreis Regensburg ist bereits die Fertigung von Batteriepacks für einen europäischen Bushersteller angelaufen. Ab Anfang 2020 stellt das Unternehmen dort außerdem sein eigen entwickeltes Standard-Batteriesystem für Nutzfahrzeuge her. Elf Millionen Euro investierte Webasto dazu in den Aufbau einer Multi-Produktlinie. Weitere 18 Millionen Euro flossen in die Einrichtung eines Prototypenbaus und Prüfzentrums am Standort Hengersberg, Landkreis Deggendorf.

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Stadt warnt vor Eintragungsofferte
„Bürgerinformation Region Deggendorf“

Eggendorf 06.7.0119  Die Stadt warnt Gewerbetreibende und Unternehmen in Deggendorf davor, auf die dubiose Anwerbemethoden der Firma „ARP Marketing SL“ mit Sitz in Spanien hereinzufallen. Die Stadt Deggendorf weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Firma keinen Auftrag seitens der Stadt Deggendorf zur Erstellung irgendeiner Publikation hat und die Stadt Deggendorf auch sonst keinerlei vertragliche Beziehungen zu dieser Firma unterhält.

Eine Offerte der Firma ARP Marketing Verlag SL aus Spanien wirbt kostenpflichtige Werbeanzeigen für eine sogenannte „Bürgerinformation Region Deggendorf“. Für insgesamt vier Auflagen einer Anzeige soll der Empfänger die hohen Kosten tragen, sofern der Anzeigenauftrag zurückgesandt wird.

Verlage, die mit der Stadt Deggendorf zusammenarbeiten, können sich immer mit einem entsprechenden Auftragsschreiben ausweisen. Dies ist hier nicht der Fall. Es wird daher dringend empfohlen, keinen Eintrag in dieses Gewerbeverzeichnis zu veranlassen.

Hingewiesen wird auch darauf, wenn bereits solche Anzeigenaufträge erteilt worden sind oder erteilt werden, die Stadt Deggendorf selbst Nichts zugunsten der Geschädigten unternehmen kann, allerdings kann der Kunde dagegen schriftlich vorgehen. Die Erfahrung verschiedener Geschädigter hat auch gezeigt, dass solche Firmen in diesem Falle häufig auf eine Beitreibung der Forderung verzichten oder sich bzgl. der Zahlungsaufforderung nicht mehr melden.

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Karl-Gruppe kauft das Werksgelände der TWD

Neue Firmeneigentümer mieten Hallen und Anlagen

Deggendorf 16.04.2019. Wie die Karl-Gruppe jetzt informierte, hat sie die vollständigen Immobilien der TWD inklusive Produktionsanlagen in Seebach gekauft hat. Die neuen Eigentümer des Unternehmens sind künftig  Mieter der Liegenschaft.

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Manager nehmen bei TWD die Fäden in die Hand

Deggendorf 15.04.2019. Der Spezialgarn-Hersteller TWD hat neue Mehrheitseigner: Eggo Laukamp, CEO im Unternehmen, und Klaus Platzer, kaufmännischer Leiter, übernehmen zusammen rund 85 Prozent der Anteile. Das teilt die TWD Fibres Gruppe mit. Das Unternehmen war 2015 vom Luxemburger Fonds 4KInvest übernommen worden, der nun nach Ablauf der „durchschnittlichen Haltedauer unserer Beteiligungen“ den Eigentümerwechsel bereits notariell vollzogen hat. Laukamp und Platzer wollen TWD als „inhabergeführtes, solides mittelständisches Unternehmen weiter betreiben“, wie es in einer Mitteilung heißt. TWD produziert mit 510 Mitarbeitern Filamentgarne aus Chemiefasern und hatte eigenen Angaben zufolge 2018 einen Umsatz von über 78 Millionen Euro.

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Stellenabbau in der Papierfabrik droht
UPM plant, in Plattling 160 Stellen abzubauen

Plattling 02.04.2019 Der finnische UPM-Konzern, der zu den größten Arbeitgebern im Kreis Deggendorf zählt, muss wegen eines Nachfragerückgangs sparen. Deshalb soll in der Fabrik eine der drei Papiermaschinen stillgelegt werden. Das könnte rund 160 Mitarbeiter den Job kosten. Die Verhandlungen mit den Angestellten sollen im Laufe des Aprils aufgenommen werden.

In der Papierfabrik gibt es drei Produktionslinien. Die betroffene Maschine sei die älteste und unproduktivste in Plattling. Sie wurde 1982 in Betrieb genommen.

Das Unternehmen plant, die jährliche Produktionskapazität für gestrichene Publikationspapiere um etwa 155.000 Tonnen zu reduzieren. Die Plattlinger Papierfabrik verfügt über eine Produktionskapazität von 785.000 Tonnen pro Jahr. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen würde jährliche Kosteneinsparungen von etwa 17 Mio. Euro zur Folge haben. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Plattling noch 590 Mitarbeiter.

Plattlings Bürgermeister Erich Schmid griff am Dienstag gleich zum Telefonhöhrer und rief im Wirtschaftsministerium in München an. Am kommenden Donnerstag findet laut Schmid im UPM-Werk ein Gespräch statt, an dem neben UPM-Managern auch er selbst, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Wissenschaftsminister Bernd Sibler teilnehmen wollen.

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Congatec mit Computermodulen auf Wachstumskurs

Deggendorf 13.03.2013  Der Deggendorfer Computermodulhersteller Congatecm meldet für das Geschäftsjahr 2018 ein Rekordwachstum. Laut Pressemitteilung ist der Rekordumsatz um 24 Prozent auf 132,5 Millionen US-Dollar gestiegen. Im Vorjahr waren es noch 106,6 Millionen US-Dollar. Gründe für das Wachstum seien Investitionen in die Wachstumsmärkte sowie eine Unternehmensübernahme im vergangenen Jahr, so das Unternehmen. Auch für 2019 rechnet Congatec mit weiterem Wachstum, da wieder große Investitionen geplant sind. „Die Stetigkeit des technologischen Fortschritts und die zunehmende Designkomplexität tragen zu unserem Geschäftserfolg bei“, sagt Geschäftsführer Jason Carlson. Das Deggendorfer Unternehmen hat unter anderem Niederlassungen in den USA, China sowie in Großbritannien und Frankreich. Am Firmensitz beschäftigt Congatec 168 Mitarbeiter, weltweit sind es 273.

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Erl Immobiliengruppe ehrt langjährige Mitarbeiter

"Der Zusammenhalt macht sie stark" – Belegschaft freut sich auf Umzug

Deggendorf 02.01.2019 Traditionell hat die Erl Immobiliengruppe sich zum Jahreswechsel bei den Mitarbeitern bedankt und Firmenjubilare geehrt. Diesmal waren es 25 Mitarbeiter, die dem Betrieb mindestens seit zehn und bis zu 35 Jahren die Treue halten.

Im festlich geschmückten Stadthotel richtete Geschäftsführer Michael Erl Dankesworte an die Belegschaft und besonders an die zahlreichen Jubilare. Besonders lobte er in seiner Ansprache den Zusammenhalt: "Der viel zitierte Satz ,Nur gemeinsam sind wir stark’ wird bei uns mit Leben gefüllt und in allen Facetten gelebt."

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Druckerei Weiss erneut insolvent

"Auftragslage gut, realistische Aussichten auf eine Sanierung. Lohnzahlungen bis Februar gesichert."

Deggendorf 07.12.2018  Die Druckerei Bavaria Weiss GmbH hat am 4. Dezember beim Amtsgericht Deggendorf einen Eigeninsolvenzantrag gestellt. Bereits im Sommer 2016 hatte die Deggendorfer Traditionsdruckerei Weiss  zum ersten Mal Insolvenz angemeldet.  2017 wurde der Betrieb dann an einen österreichischen Investor verkauft. Und der ist jetzt, nicht einmal eineinhalb Jahre später, ebenfalls insolvent.

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Schiller Automatisierung regelt Nachfolge

Überführung in die „Vescon Automation Holding“

Osterhofen 03.12.2018. Im Jahr 1985 hat Ewald Schiller sein Unternehmen in einer Garage begonnen. Heute hat sich die Schiller GmbH zum Experten für Automatisierung vor allem in Logistikfragen entwickelt, hat 200 Mitarbeiter und 30 Millionen Euro Jahresumsatz. Um die Weichen für die Zukunft zu stellen und die Nachfolge zu regeln, führt Gründer Schiller (60) sein Unternehmen mit der ebenfalls inhabergeführten Vescon Gruppe zur „Vescon Automation Holding“ zusammen.

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Webasto und Wanxiang A123 vereinbaren strategische Kooperation für chinesischen Markt

Gemeinsame Entwicklung und Produktion von Batteriemodulen für Webasto Nutzfahrzeug-Standard-Batteriesystem

Stockdorf/ München/Hengersberg –27. 11.2018  Webasto, globaler Systempartner nahezu aller Automobilhersteller, und Wanxiang A123, Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien mit Sitz im chinesischen Hangzhou, unterzeichneten im regionalen Webasto Headquarter in Shanghai eine strategische Vereinbarung. Die Unternehmen beabsichtigen eine langfristige Zusammenarbeit, bei der das gebündelte Know-how und die Expertise beider Partner genutzt werden. Ein erstes gemeinsames Projekt ist die Entwicklung und Produktion eines Batteriemoduls, das für den chinesischen Markt in das Webasto Standard-Batteriesystem für Nutzfahrzeuge integriert wird. 

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Der Wellpappenhersteller Smurfit Kappa investiert weiter in den Standort Plattling

Förderbrücke soll 10 000 Lastwagen-Transporte pro Jahr von der Straße bringen

Plattling 07.11.2018 Der Wellpappenhersteller Smurfit Kappa investiert weiter in den Standort Plattling und bringt gleichzeitig etwa 10 000 Lastwagen-Transporte pro Jahr von den überlasteten Straßen der Isarstadt. Die entsprechenden Pläne stellten Geschäftsführer Christian Martsch und der technische Leiter Dietmar Liedtke dem Stadtrat in seiner Sitzung am Montagabend vor.

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 Urmann Automatisierungstechnik erweitert Firmengebäude

Schöllnach. 16.10.2018  Bei einem spontant anberaumten „Spatenstich“ gab Unternehmer Franz Urmann sen. von der gleichnamigen Automatisierungstechnik GmbH bekannt, dass das Firmengebäude (mit Bürotrakt) auf über 1.300 Quadratmeter erweitert wird.

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AVP Autoland gewinnt erneut Online-Preis

18.09.2018 Plattling. Mit dem „International Sales Award“ der Fachmedienmarke „kfz-betrieb“ wurde das AVP Autoland bei der „Automechanika“ in Frankfurt ausgezeichnet. Der Multimarken-Händler (Audi, Volkswagen, Porsche, Seat, Skoda) aus Plattling kann sich damit als „Deutschlands Autohaus mit dem professionellsten Internet-Geschäft“ nennen. Ein Titel, den das niederbayerische Unternehmen bereits 2015 errungen hatte. Ausschlaggebend für die Erstplatzierung waren laut Veranstaltern „die durchdachte Onlinestrategie mit stringenten Prozessketten, Social-Media-Präsenz als nahbare Händlermarke sowie die umfassenden Informationsmöglichkeiten für Kunden via Internet mit schnellen Reaktionszeiten bei Anfragen sowie detaillierter Fahrzeuginformation – inklusive 360-Grad-Fotos“. AVP-Geschäftsführer Franz Hirtreiter jun. würdigte den Sieg als Leistung seines Teams. „kfz-betrieb“ ist eigenen Angaben zufolge offizielles Organ des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), der Interessenvertretung für rund 38 000 Autohäuser und Werkstätten.

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