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5G: Landkreise Regen und Freyung-Grafenau stellen einen gemeinsamen Förderantrag

Regen/Freyung. „Nur, weil wir im ländlichen Raum leben dürfen wir von der technischen Entwicklung nicht abgehängt werden“, sagt Regens Landrätin Rita Röhrl. Der Meinung schließt sich auch Sebastian Gruber, der Landrat des Nachbarlandkreises Freyung-Grafenau, an. „Beide Landkreise haben ähnliche Probleme und beide Landkreise müssen dafür kämpfen, dass auch bei uns die gleichen Lebensverhältnisse wie in Metropolregionen gelten“, sagt er. Nachdem zwei Stimmen bekanntlich besser gehört werden als eine, wollen beide Landkreise im Bereich der 5G-Erschließung eng zusammenarbeiten.

Sie bemühen sich um eine gemeinsame Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI. „Auch, wenn beim 5G-Innovationswettbewerb keine Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden, wäre ein Zuschlag für die Region sehr wichtig“, betont Landrat Gruber und Landrätin Röhrl stellt fest, dass gerade der Bayerische Wald besonders von einer Förderung profitieren könnte. „Wir haben mehr zu bieten, als viele glauben“, versichert sie und nun gelte es auch die Möglichkeiten der schnellen mobilen Kommunikation auszunutzen.

Digitale Assistenzsysteme im Handwerk

Informationsveranstaltung

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bietet in Kooperation mit Kompetenzzentrum Digitales Handwerk Süd dem am Dienstag, 8. Oktober 2019 von 17:00 bis 20:00 Uhr in der Handwerkskammer in Landshut, Am Lurzenhof 10b, eine Veranstaltung mit dem Titel „Digitale Assistenzsysteme“ an.

Bei der Informationsveranstaltung lernen die Teilnehmer die Vorteile "Digitaler Assistenzsysteme" kennen. Beispielhaft werden ein 3D-Mess-System für die Baustellenvermessung, ein Schweißroboter, der wiederholende Schweißarbeiten übernimmt und BIM (Building Information Modeling), ein System das die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke auf einer Baustelle unterstützt, vorgestellt.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild über die Bedienung eines 3D-Messsystems und eines Schweißroboters anhand einer Live-Vorführung zu machen.

Anmeldung bis 30.09.2019 und weitere Informationen:

Christina Ott, Telefon 09431 885-123, E-Mail

BMW unterbricht Produktion

Dingolfing 24.07.2019  Die Spätschicht am Freitag, 26. Juli, wird das BMW-Werk Dingolfing für vier Wochen zusperren. Dann ruht die Automobilproduktion bis zum Mittwoch, 28. August. Diese Produktionsunterbrechung wurde seit Anfang des Jahres geplant. Grund für die Produktionspause sind Umbauarbeiten. Wie BMW mitteilte, werden allein in der Montage 120 Einzelprojekte umgesetzt. Ziel sei es, das Werk „fit für neue Modelle und Technologien zu machen“, sagte Werkleiterin Ilka Horstmeier. Die größten Baumaßnahmen stehen dabei im Zusammenhang mit dem Modell iNEXT, das ab 2021 anlaufen wird. So entsteht für das neue Fahrzeug eine Transportbrücke zwischen Lackiererei und Montage. Auch das Hochregallager muss für das höhere und breitere Fahrzeug angepasst werden. Die „Hochzeit“ – die Vereinigung von Motor und Karosserie – wird für die Produktion von Fahrzeugen mit vollelektrischem Antrieb ertüchtigt. Aufgrund ihrer Lieferanten- und Versorgungsfunktion für das Produktionsnetzwerk oder – im Falle des Dynamikzentrums – für die weltweite Handelsorganisation werden manche Bereiche des Dingolfinger BMW-Werks jedoch auch während der Sommerpause weiter produzieren.

Finanzvorstand verlässt Krones

Neutraubling 24.07.2019 Überraschend ist Michael Andersen, Finanzvorstand des Abfüllanlagenherstellers Krones aus Neutraubling (Kreis Regensburg), am Mittwoch aus dem Vorstand des Unternehmens ausgeschieden. Die Entscheidung sei „mit sofortiger Wirkung im gegenseitigen Einvernehmen“ gefallen, teilte Krones gestern mit. Zu weiteren Hintergründen wollte sich eine Sprecherin auf Nachfrage nicht äußern. Andersen war seit Januar 2016 als Finanzvorstand bei Krones. Der Abfüllanlagenhersteller hatte zuletzt mit schlechten Zahlen zu kämpfen. Vor knapp zwei Wochen war die Gewinnerwartung für 2019 um die Hälfte zusammengestrichen worden. Der Aktienkurs brach daraufhin auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren ein. Gestern reagierte die Börse leicht positiv auf die Nachricht, dass Andersen das Unternehmen verlässt.

Von der LFA-Förderbank Bayern haben im ersten Halbjahr 2019 knapp 320 Unternehmen und Kommunen rund 156 Millionen Euro an Förderkrediten erhalten. Mithilfe der Kredite haben die Mittelstandsbetriebe und Kommunen neue Investitionen in Höhe von etwa 290 Millionen Euro stemmen und die Unternehmen so rund 14.800 Arbeitsplätze festigen und etwa 530 neue Stellen schaffen können, teilte die Bank am Montag mit.

NEWALU Wärmebehandlungsspezialist für Aluminium, hat sich neue Großaufträge aus der Automobilindustrie gesichert. Das teilte das Unternehmen, das auch Standorte in Landshut und Altheim (Kreis Landshut) hat, mit. Darunter seien mit einem Automobilhersteller aus Vietnam ein neuer Kunde aus Fernost sowie der erste Auftrag für die Elektromobilität.

NEWALU ist derzeit an drei Standorten tätig. 1998 wurde das Unternehmen in Delbrück gegründet, 2006 kam die Niederlassung in Altheim hinzu. Seit Januar 2014 sind wir auch in Landshut vertreten.

Die aktuellen Ausgaben

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Region Landshut Nr. 6, Winter 2018

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Frühsommer 2019

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Region
Deggendorf-Plattling,

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Vier Unternehmen aus Niederbayerrn und acht aus der Oberpfalz gehören zu den Preisträgern von „Bayerns Best 50“

Landshut/Regensburg 22.07.2019 Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat am Montagabend in München den Preis „Bayerns Best 50“ verliehen. Mit dieser Auszeichnung ehrt das Wirtschaftsministerium die 50 Mittelständler, die in den vergangenen Jahren Umsatz sowie Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich steigern konnten. Unter den Preisträgern sind vier Unternehmen aus Niederbayern.

Die diesjährigen Preisträger aus Niederbayern

Softwareentwickler B-Plus aus Deggendorf. Das Unternehmen entwickelt Soft- und Hardwarelösungen für Anwendungen wie zum Beispiel Fahrerassistenz, autonomes Fahren, vernetztes Auto und Steuerung mobiler Arbeitsmaschinen. Die Firma hat weitere Standorte in Regensburg und Lindau. Im vergangenen Jahr waren für das Unternehmen 180 Mitarbeiter tätig.

Firma Lausser aus Rattiszell (Kreis Straubing-Bogen). Sie ist im Anlagenbau in den Bereichen Heizung, Raumlufttechnik, Sanitär und Energieerzeugung tätig. Eine eigene Vorfertigung von Systemkomponenten für Großanlagen sowie die Fertigung, die Verarbeitung und der Vertrieb eines Schwerlast-Schienensystems ergänzen den Tätigkeitsbereich des Unternehmens. Die Belegschaft zählt nach eigenen Angaben rund 550 Mitarbeiter.

Das Familienunternehmen Penzkofer aus Regen. Mit insgesamt 265 Mitarbeitern ist Penzkofer nach eigenen Angaben eines der größten Bauunternehmen im massiven Wohnungsbau im Bayerischen Wald. 131 zusätzliche Stellen wurden bei dem Unternehmen seit 2014 geschaffen. Penzkofer baut schlüsselfertig vom Einfamilienhaus über Wohnanlagen bis zum Bürogebäude oder zur Produktionshalle.

Die Firma Stadler und Honner aus Ruhmannsfelden (Kreis Regen) gehört nach eigenen Angaben zu den führenden selbstständigen Lebensmitteleinzelhändlern in Bayern. Das Familienunternehmen beschäftigt aktuell mehr als 450 Mitarbeiter und betreibt neun Edeka-Märkte in der Region. Gegründet wurde die Firma 1995 von den Cousins Stephan Stadler und Hans-Jürgen Honner.

Für ihre hohe Ausbildungsbereitschaft wurde ferner die Elektrofirma Hörtensteiner aus Straubing geehrt

„Es sind unsere Unternehmen, die Bayern zu dem machen, was es ist: Wachstumsmotor und Chancenland – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa“, sagte Aiwanger. Unter den Preisträgern seien Weltmarktführer, Hidden Champions, erfolgreiche Händler, Hightech-Unternehmen aus der Industrie genauso wie aus dem Handwerk. „Eins jedoch ist ihnen gemein: Sie sorgen bayernweit für zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze und tragen damit entscheidend zu unserem Wohlstand bei.“