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BMW-Vorstandsvorsitzender Harald Krüger: Dingolfing immer wichtiger

PNP-Interview: „Es gibt keinen Grund, sich in Niederbayern irgendwelche Sorgen zu machen – Standort Zukunftslabor für BMW – Kritik an „rückwärtsgewandter“ Diesel-Debatte


München 04.02.2019 (PNP)
BMW legt ein klare Bekenntnis zum Standort Dingolfing ab. „Es gibt keinen Grund, sich in Niederbayern irgendwelche Sorgen zu machen, im Gegenteil, was die Zukunftsthemen betrifft, hat Dingolfing an Bedeutung gewonnen“, sagte Konzernchef Harald Krüger im PNP-Interview.

Das Unternehmen werde schließlich „sein innovativstes Produkt, das BMW in die technologische Zukunft führen soll, im Werk Dingolfing bauen: Den iNext, unser Technologieträger für automatisiertes und autonomes Fahren.“ Damit untrennbar verbunden seien die nächste, die 5. Generation der Batterietechnik sowie das Interieur der Zukunft. „Das alles zusammen ist ein Technologiebaukasten, der für die gesamte BMW Group relevant ist. Und der ist in Dingolfing angesiedelt.“

Krüger weiter: „Wir gestalten in Dingolfing aktiv die Zukunft von BMW: Je stärker die Nachfrage nach Elektromobilität ist, desto besser ist das für Dingolfing. Der Standort muss, wie jeder in unserem Unternehmen, natürlich wettbewerbsfähig sein. Aber die Investitionen, die BMW in den letzten Jahren in Dingolfing getätigt hat, sind ein sehr, sehr klares Bekenntnis.“ Dort seien „all die wichtigen Themen angesiedelt, die die nächste erfolgreiche Phase ausmachen werden: Elektromobilität plus automatisiertes Fahren.“ Dass der neue 7er BMW jüngst in China vorgestellt wurde, dürfe nicht als Hinweis darauf verstanden werden, dass er künftig auch dort gebaut werde, so Krüger. „Wir bauen keine 7er in China. Auch, wenn China mit Abstand der größte Absatzmarkt für den 7er ist“, sagte er.

Die aktuelle Diesel-Debatte kritisierte Krüger als rückwärtsgewandt. „Ich erwarte einen klaren Aufbruch nach vorne“, so der BMW-Chef. Heute treffen in München die Spitzen der bayerischen Automobilwirtschaft mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zum „Zukunftsforum Automobil“ zusammen. „Wenn es eine bayerische Technologieführerschaft geben soll, dann müssen wir über die zentralen Themenfelder –
von der vernetzten Mobilität der Zukunft bis hin zu künstlicher Intelligenz und Energieversorgung – nicht nur offen reden, sondern vor allem tatkräftig handeln“, sagte Krüger. Von der Bundesregierung erwarte er mehr Tempo beim Ausbau der digitalen Infrastruktur.