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 Corona-Krise trifft Baywa kaum

München. Den Münchner Mischkonzern Baywa hat die Corona-Krise weitgehend verschont. Im ersten Halbjahr sei der Konzern nur in sehr geringem Umfang von der Pandemie betroffen gewesen, und auch im zweiten Halbjahr würden keine größeren Auswirkungen erwartet, sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz auf der Online-Hauptversammlung in München. Lutz stellte den Aktionären ein operatives Ergebnis „mindestens auf dem Niveau des Vorjahres“ in Aussicht, als die Baywa 256 Millionen Euro erwirtschaftet hatte. Größtes Geschäftsfeld ist nach wie vor der Agrarhandel, der jedoch schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen hat. In Ostdeutschland will die Baywa daher im nächsten Jahr 20 ihrer 50 Standorte schließen und knapp 90 von 390 Stellen streichen



Edeka Südbayern
auf Wachstumskurs

Edeka Südbayern bleibt auf Wachstumskurs: Im vergangenen Jahr erhöhten die über 700 Edeka-Unternehmer mit zusammen 936 Super- und Verbrauchermärkten ihr Umsatzvolumen auf 2,64 Milliarden Euro. Für die selbstständigen Kaufleute ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Edeka Südbayern in einer Pressemitteilung mitteilte. „Wir sind auf allen Handelsstufen ein starkes, eingespieltes und schlagkräftiges Team“, sagte Claus Hollinger, Vorstandssprecher der Edeka Südbayern. Der Verbundumsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,8 Prozent auf insgesamt 5,06 Milliarden Euro. Auf Konzernebene erhöhten sich die Umsätze im Vergleichszeitraum um 5,1 Prozent auf 3,87 Milliarden Euro.


 

Sturm Blechverarbeitung wächst und erweitert Angebot 

Die Firma Sturm Blechverarbeitung aus Salching (Kreis Straubing-Bogen) baut ihren Standort aus. Die Investitionssumme beläuft sich auf mehrere Millionen Euro, teilte die Firma, bei der rund 200 Mitarbeiter beschäftigt sind, auf Anfrage mit. Durch die Erweiterung vergrößert sich die Produktions-fläche von 12.000 auf 17.000 Quadratmeter. Alle Projekte sollen bis November fertig sein. Bis März 2019 war das Unternehmen Teil der Salchinger Sturm-Gruppe. Seit dem 1. April 2019 agiert es eigenständig. Zwei fehlgeplante Aufträge hatten bei der Firmengruppe im Jahr 2016 zu einem negativen Ergebnis geführt, woraufhin eine Neuausrichtung notwendig wurde.
 „Wir erweitern unser Leistungsspektrum im Hinblick auf die Montage von Großbau-gruppen“, so der kaufmännische Leiter Roland Lukas
Die Corona-Krise ist auch an der Salchinger Firma nicht spurlos vorbeigegangen. Bis März sei der Blechverarbeiter mit Arbeit ausgelastet gewesen, sagt Lukas. Dann gingen die Auftragsanfragen zurück. Seit April werde kurzgearbeitet, „mittlerweile nur noch in einem geringen Umfang“. Eine Prognose für 2020 will Lukas derzeit nicht abgeben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Firma rund 30 Millionen Euro Umsatz.


 
Erlus ist zufrieden mit seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2019

Der Ziegelhersteller Erlus aus Neufahrn in Niederbayern (Kreis Landshut) ist zufrieden mit seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2019. Der Umsatz stieg um 5,5 Millionen Euro auf 110,5 Millionen. Erlus profitierte dabei von der steigenden Nachfrage nach Ziegeln für Steildächer. Marktforscher gehen laut der Mitteilung von Erlus davon aus, dass dieses Segment gegenüber dem Vorjahr um etwa 1,6 Prozent gewachsen ist. „Dies ist das erste signifikante Wachstum des Steildachmarktes in Deutschland seit mehr als zehn Jahren“, freute sich Erlus-Vorstand Peter Hoffmann. „Diese Entwicklung hat uns natürlich in die Karten gespielt und wir konnten sogar noch etwas mehr zulegen als der Markt.“ Als Umsatztreiber für Erlus erwies sich aber trotz dieser Entwicklung der Tondachziegel Ergoldsbacher E 58 RSR, der insbesondere für flach geneigte Dächer geeignet ist. „Mit dem erzielten Umsatzwachstum liegen wir im Rahmen unserer Planung und sind damit durchaus zufrieden“, sagte Hoffmann. Für das laufende Geschäftsjahr wagt der Vorstand wegen der Corona-Pandemie keine Prognose.


 
Einhell holt auf und bestätigt Prognose

Landau/Isar. Die Einhell AG hat im Vorfeld der Hauptversammlung morgen, Freitag 19.06., eine Ad-hoc-Meldung veröffentlicht – mit positiven Nachrichten. Demnach seien die Corona-bedingten Umsatzeinbrüche von März und April im Mai wieder wettgemacht und bei einem Konzernumsatz von 273 Millionen Euro der Wert des Vorjahreszeitraums erreicht worden (273,3 Mio.). Der Vorstand schließt somit nicht aus, dass die zu Jahresbeginn ausgegebene Prognose mit 610 Mio. Euro Umsatz sowie einer Umsatzrendite vor Steuern von 5,5 Prozent doch erreicht werden könnte, wie es in der Meldung heißt. Voraussetzung für das Erreichen der Ziele sei allerdings, dass die für den Konzern relevanten Märkte nicht von einer zweiten Infektionswelle mit Ausgangssperre betroffen werden.


 

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BMW beendet Kurzarbeit – „bis auf weiteres“

Aufträge und Neuanläufe in Dingolfing: Werk seit gestern wieder im Zwei-Schicht-Betrieb unterwegs

Dingolfing 16.06.2020  Bei BMW in Dingolfing ging gam Mantag erstmals wieder eine Spätschicht ins Werk. „Es wird wieder im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet“, bestätigte Pressesprecher Bernd Eckstein gegenüber der PNP. Das heißt damit auch: die Kurzarbeit ist damit beendet – „bis auf weiteres“.

 

Der Autobauer ist vorsichtig, denn dass die wirtschaftliche Talsohle bereits durchschritten ist, könne leider noch nicht festgestellt werden. Einen Silberstreif macht man höchstens in China und anderen asiatischen Märkten aus, erklärt Eckstein die aktuelle Lage. Nach dem Produktionsstopp in der Pfingstwoche sei in der vergangenen Woche noch einmal nur eine Schicht in den Betrieb geholt worden. Die Gegenschicht erfuhr da allerdings bereits, dass in dieser Woche wieder ein Stückchen Normalität bei BMW in Niederbayern herrschen werde und auch die zweite Schicht wieder Arbeit habe. Damit bewegt sich die Produktion wieder Richtung Normalität, das heißt 1.500 Fahrzeuge am Tag.

Hintergrund für das Hochfahren der Produktion sind die überarbeiteten Modelle der Reihen 5 und 6, die in der Corona-Zeit Händlern und potenziellen Käufern online präsentiert wurden, ebenso wie das neue 4er Coupé. Diese Modelle werden in Dingolfing gefertigt und sollen demnächst weltweit im Original zu sehen sein. Diese „Händlererstausstattung“ bringt dem BMW-Standort Dingolfing schon einmal eine Menge Arbeit ein. Hinzu kommen laut Bernd Eckstein noch Kundenbestellungen, die es ja trotz der Corona-Pandemie noch gegeben hat bzw. die nicht mehr abgearbeitet werden konnten. Auch diese Aufträge werden nun bearbeitet.

Ob’s so bleibt, das kann zurzeit niemand sagen: „Wir beobachten die Märkte ganz genau“, erklärt Bernd Eckstein. Man fahre „auf Sicht“, weshalb sich neuerliche Kurzarbeit zurzeit nicht endgültig ausschließen lasse.

Unterdessen ist im Werk Leipzig gestern das Ende der Ära des „i8“ bekanntgegeben worden. 20.500 Stück des flachen Roadsters waren im sächsischen Werk ab 2014 vom Band gelaufen. Es war kein massentaugliches Modell, sondern ein Zukunftsfahrzeug, bei dem auch Technologie aus Niederbayern mit an Bord war: Der i8 war das erste Plug-in-Hybrid-Modell von BMW und hatte Komponenten wie E-Motor und Batterie aus dem BMW-Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion aber auch Leichtbauteile der CFK-Technologie aus Landshut verbaut. Insofern habe das Modell trotz geringer Stückzahlen eine große Rolle auch für Niederbayern gespielt, sagt Bernd Eckstein. Man habe damit bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt, die auch in den iNext einfließen. Das hochautomatisierte und vollelektrische Modell wird ab 2021 in Dingolfing gefertigt.