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BMW unterbricht Produktion

Dingolfing 24.07.2019  Die Spätschicht am Freitag, 26. Juli, wird das BMW-Werk Dingolfing für vier Wochen zusperren. Dann ruht die Automobilproduktion bis zum Mittwoch, 28. August. Diese Produktionsunterbrechung wurde seit Anfang des Jahres geplant. Grund für die Produktionspause sind Umbauarbeiten. Wie BMW mitteilte, werden allein in der Montage 120 Einzelprojekte umgesetzt. Ziel sei es, das Werk „fit für neue Modelle und Technologien zu machen“, sagte Werkleiterin Ilka Horstmeier. Die größten Baumaßnahmen stehen dabei im Zusammenhang mit dem Modell iNEXT, das ab 2021 anlaufen wird. So entsteht für das neue Fahrzeug eine Transportbrücke zwischen Lackiererei und Montage. Auch das Hochregallager muss für das höhere und breitere Fahrzeug angepasst werden. Die „Hochzeit“ – die Vereinigung von Motor und Karosserie – wird für die Produktion von Fahrzeugen mit vollelektrischem Antrieb ertüchtigt. Aufgrund ihrer Lieferanten- und Versorgungsfunktion für das Produktionsnetzwerk oder – im Falle des Dynamikzentrums – für die weltweite Handelsorganisation werden manche Bereiche des Dingolfinger BMW-Werks jedoch auch während der Sommerpause weiter produzieren.

Finanzvorstand verlässt Krones

Neutraubling 24.07.2019 Überraschend ist Michael Andersen, Finanzvorstand des Abfüllanlagenherstellers Krones aus Neutraubling (Kreis Regensburg), am Mittwoch aus dem Vorstand des Unternehmens ausgeschieden. Die Entscheidung sei „mit sofortiger Wirkung im gegenseitigen Einvernehmen“ gefallen, teilte Krones gestern mit. Zu weiteren Hintergründen wollte sich eine Sprecherin auf Nachfrage nicht äußern. Andersen war seit Januar 2016 als Finanzvorstand bei Krones. Der Abfüllanlagenhersteller hatte zuletzt mit schlechten Zahlen zu kämpfen. Vor knapp zwei Wochen war die Gewinnerwartung für 2019 um die Hälfte zusammengestrichen worden. Der Aktienkurs brach daraufhin auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren ein. Gestern reagierte die Börse leicht positiv auf die Nachricht, dass Andersen das Unternehmen verlässt.

Von der LFA-Förderbank Bayern haben im ersten Halbjahr 2019 knapp 320 Unternehmen und Kommunen rund 156 Millionen Euro an Förderkrediten erhalten. Mithilfe der Kredite haben die Mittelstandsbetriebe und Kommunen neue Investitionen in Höhe von etwa 290 Millionen Euro stemmen und die Unternehmen so rund 14.800 Arbeitsplätze festigen und etwa 530 neue Stellen schaffen können, teilte die Bank am Montag mit.

NEWALU Wärmebehandlungsspezialist für Aluminium, hat sich neue Großaufträge aus der Automobilindustrie gesichert. Das teilte das Unternehmen, das auch Standorte in Landshut und Altheim (Kreis Landshut) hat, mit. Darunter seien mit einem Automobilhersteller aus Vietnam ein neuer Kunde aus Fernost sowie der erste Auftrag für die Elektromobilität.

NEWALU ist derzeit an drei Standorten tätig. 1998 wurde das Unternehmen in Delbrück gegründet, 2006 kam die Niederlassung in Altheim hinzu. Seit Januar 2014 sind wir auch in Landshut vertreten.

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Sparkassenverbands Niederbayern legt deutlich überdurchschnittliche Bilanz 2018 vor

Gutes Kreditgeschäft dank brummender Wirtschaft

Landshut 19.03.2019 Die Bilanzsumme Sparkassenverbands Niederbayern ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro angewachsen. Die Steigerung liegt deutlich über dem bayern- und bundesweiten Durchschnitt.

Die Bilanz sei „außergewöhnlich zufriedenstellend“, sagte Vorstandsvorsitzender Dietmar Bruckner (re. im Bild), als er die Zahlen am Dienstag in Landshut zusammen mit dem Vorsitzenden des Sparkassenbezirks-verbands Niederbayern, Passaus Landrat Franz Meyer,  vorstellte. Den größten Anteil am Wachstum des Banken-verbandes hatte in Zeiten niedriger oder sogar negativer Zinsen das Kreditgeschäft. Hier legten die niederbayerischen Sparkassen im Vergleich zu 2017 um 6,0 Prozent zu. Bayernweit lag der Zuwachs im Kreditgeschäft nur bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Zuwachs aller deutschen Sparkassen lag sogar nur bei 3,7 Prozent.

Kreditforderungen in Höhe von fast 13 Milliarden Euro hatte die Sparkasse zum 31. Dezember 2018 auf der Habenseite. Mehr als die Hälfte aller 2018 neu vergebenen Darlehen – insgesamt rund 2,8 Miliarden Euro – ging an Unternehmen. „Sie sind trotz leichter Eintrü-bung des konjunkturellen Ausblicks zu Investitionen bereit“, stellte Bruckner fest. Privatpersonen, zumeist Häuslebauer, waren für knapp 40 Prozent der ausgegebenen Darlehen verantwortlich.

Auch Spareinlagen steigen

Trotz des niedrigen Zinsniveaus verzeichnete die Sparkasse Niederbayern auch bei den Spareinlagen einen Zuwachs von 5,5 Prozent – ebenfalls überdurchschnittlich im Vergleich mit allen Sparkassen in Bayern und im Bund. Gut 16 Milliarden Euro an Kundeneinlagen ver-walteten die niederbayerischen Sparkassen Ende 2018.

Bruckner ging in der Pressekonferenz auch auf die verschiedenen Möglichkeiten zum digitalen Bezahlen ein. Diese würden immer wichtiger, seien für die Sparkasse aber auch kostenintensiv. Das Verhältnis zwischen Kunden, die ihre Geldgeschäfte in einer Filiale ab-
wickeln, und denen, die das im Internet machen, sei derzeit in etwa ausgewogen. „Ich denke, dass die Quote der Online-Banker auf 70 Prozent anwachsen wird“, sagte der Vor-standsvorsitzende.

Damit geht auch der Abbau der Filialen weiter. 242 mit knapp 3.800 Mitarbeitern gibt es noch in Niederbayern. Der Abbau laufe je nach Region unterschiedlich. Im Bereich Landshut werden bis 2025 etwa zehn Prozent der Filialen geschlossen, schätzt Bruckner. Trotzdem werde die Sparkasse immer auch Beratung vor Ort anbieten. Das Netz werde aber weitmaschiger.